Sitzplatz per Smartphone
Die Idee geht auf Wünsche zurück, die Bürger bereits im Rahmen des Integrierten Städtischen Entwicklungskonzepts geäußert hatten. Die bunten Sitzgelegenheiten sollen spontane Treffpunkte schaffen und Menschen dazu einladen, länger in der Innenstadt zu verweilen.
Ausgeliehen werden die Stühle über die App ZUKO, deren Name für „Zusammenkommen“ steht. Ziel sei es, den öffentlichen Raum stärker an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten und ihnen mehr Möglichkeiten zur aktiven Nutzung zu geben, erklärt Gründer Erik Czejka.
Positive Erfahrungen aus anderen Städten
Der Standort an der Liebfrauenkirche dient zunächst als Testlauf. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die weitere Entwicklung der Innenstadt einfließen. Weitere Standorte sind nach Angaben des Stadtmarketings bereits geplant.
Finanziert wird das Projekt über das Landesprogramm „Innenstadt Impulse“, koordiniert durch das Amt für Wirtschaftsförderung Koblenz. Auch über die Stadtgrenzen hinaus stößt das Konzept auf Interesse. Die ZUKO Verleihstation wurde bereits beim Stadtmarketingtag in Frankfurt vorgestellt.
Besonders die positiven Erfahrungen aus Städten wie Wiesbaden bestärken die Verantwortlichen. Dort werden die einfache Nutzung und die zusätzliche Aufenthaltsqualität von den Menschen geschätzt. Mit den bunten Stühlen will Koblenz nun ebenfalls neue Orte der Begegnung schaffen und die Innenstadt noch lebenswerter machen.
