Ein Jahr nach Inkrafttreten des Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Personennahverkehr hat das Polizeipräsidium Koblenz am Mittwoch, 4. November 2026, umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Beteiligt waren Einsatzkräfte der Polizeidirektionen Koblenz, Mayen, Neuwied und Montabaur sowie der Bundespolizei, örtlicher Ordnungsbehörden und des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik.
17 Strafverfahren und zahlreiche Verstöße
Bei den Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte mehr als 1.000 Personen. Dabei wurden insgesamt 17 Strafverfahren und knapp 30 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Polizei stellte mehr als 70 Gegenstände sicher, darunter 27 Messer, einen Schlagring und zwei Pfeffersprays. Zudem wurden Betäubungsmittel entdeckt und beschlagnahmt.
Polizei will Fahrgäste sensibilisieren
Ziel der landesweiten Kontrollaktion war es, die Fahrgäste erneut auf die geltenden gesetzlichen Bestimmungen aufmerksam zu machen und Verstöße konsequent zu ahnden. Das seit einem Jahr geltende Verbot soll die Sicherheit in Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs erhöhen.
