Am Samstag, 23. Mai, blickt der Fußball im Rheinland nach Trier: Im Finale um den Bitburger Rheinlandpokal treffen TuS Koblenz und der SV Eintracht Trier aufeinander. Anstoß im ausverkauften Moselstadion ist um 13.30 Uhr. Für beide Traditionsvereine geht es nicht nur um den Titel, sondern auch um das Ticket für die erste Hauptrunde des DFB Pokals in der Saison 2026/27.
Die Finalpaarung hat Geschichte. Vor fast genau 25 Jahren standen sich beide Teams erstmals in einem Rheinlandpokalfinale gegenüber. Damals setzte sich Eintracht Trier durch. Insgesamt trafen die Klubs bereits mehrfach im Endspiel aufeinander, meist mit dem besseren Ausgang für die Trierer.
Beide Mannschaften marschierten mit überzeugenden Leistungen ins Finale. TuS Koblenz musste lediglich in der dritten Runde gegen TuS Kirchberg in die Verlängerung, setzte sich dort knapp mit 2:1 durch. Eintracht Trier zeigte sich auf dem Weg ins Endspiel besonders torhungrig und überzeugte mit klaren Erfolgen, unter anderem gegen Cosmos Koblenz, Engers und Emmelshausen Karbach.
Fußballfest mit TV Bühne
Das Endspiel ist Teil des bundesweiten Finaltags der Amateure, bei dem 21 Landespokalendspiele live im Ersten übertragen werden. Die Berichterstattung startet bereits um 11.20 Uhr. Parallel bietet der Fußballverband Rheinland einen kostenlosen Livestream mit Vorberichterstattung ab 12.30 Uhr auf seinem YouTube Kanal an. Bis zur Siegerehrung bleibt die Übertragung live. Für die Kommentierung sorgen mit Benjamin Judith und Rafael Beraz zwei Vereinsinsider.
Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Luca Schlosser. Unterstützt wird er von Jan Ulmer und Dr. Marc Schiry. Vierter Offizieller ist Jason Lieser.
Volle Stadt, klare Empfehlung
Das Moselstadion ist restlos ausverkauft, eine Tageskasse gibt es nicht. Weil zeitgleich in Trier auch das Basketball Playoff Spiel der Gladiators gegen Bayern München stattfindet, rechnen Veranstalter und Polizei mit einer angespannten Verkehrslage.
Fans wird dringend empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Im Spielticket ist der Nahverkehr im Großraum Trier bereits enthalten. Für Besucher stehen zudem kostenlose Shuttlebusse zwischen Hauptbahnhof und Stadion bereit.
Rund um das Stadion kommt es zu Straßensperrungen und erhöhten Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizei wird mit einem größeren Aufgebot vor Ort sein, auch eine Drohne kommt zur Lagebeobachtung zum Einsatz.
Neben dem sportlichen Geschehen setzt der Finaltag in diesem Jahr auch ein gesellschaftliches Zeichen: Mit der Initiative Herzsicher rückt das Thema Wiederbelebung und Erste Hilfe stärker in den Fokus.
