Am letzten Spieltag der Rheinlandliga stehen für die Teams aus der Region Abschiede, sportliche Ziele und die Vorbereitung auf die kommende Saison im Mittelpunkt.

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Der letzte Spieltag der Rheinlandliga steht an. Noch einmal 90 Minuten bis zur verdienten Sommerpause.

Das Aktuell4u-Land stellt den Meister und Aufsteiger Ahrweiler, leider aber auch die Absteiger Mendig und Rübenach.

Aus unserer Region hat sich der SV Untermosel als Meister der Bezirksliga Mitte bereits für die Rheinlandliga 2026/27 qualifiziert, während der TuS Mayen in der Relegation die Chance hat, sich nach drei Jahren Bezirksliga für das Verbandsoberhaus zu qualifizieren.

Bereits am Mittwoch unterlag der SV Laubach dem VfB Linz am Kaiserberg mit 1:3 (1:1)

Die Tore durch Luca Kirschbaum, Fabio Schopp und Linus Tücke für den VfB, während Lukas Mey die Laubacher in Führung brachte.

Das Ganze vor 160 Zuschauern. Damit bleiben beide Mannschaften der Rheinlandliga erhalten.

SG Andernach : FV Rübenach

Mit 58 Punkten vor dem letzten Spiel gegen den Lokalrivalen aus Rübenach haben die Bäckerjungen jetzt schon einen neuen Punkterekord nach dem Wiederaufstieg vor zehn Jahren erreicht. Geht es nach SG Trainer Kim Kossmann, sollen noch drei weitere Punkte hinzu kommen.

Die Gäste aus Rübenach hingegen kehren nach einem Jahr wieder in die Bezirksliga zurück. Zweidrittel der Saison sah es so aus, dass der FVR realistische Chancen hat, in der Rheinlandliga zu bleiben, bis den Rot-Schwarzen auf der Zielgeraden die Luft ausging. 110 Gegentreffer in 33 Spielen zeigen deutlich, wo der Schuh drückt.

Kossmann denkt in erster Linie an die scheidenden Spieler. Vor allem an Daniel Neunheuser, der in seinem letzten Spiel für die Blau-Weißen noch einmal für einige Minuten als Kapitän auf den grünen Kunstrasen zurückkehrt. Personell kann Andernach aus dem Vollen schöpfen. "Am Ende wollen wir natürlich unseren Fans einen Sieg schenken und auf 61 Punkte kommen", fordert Kossmann von seiner Mannschaft.

FV Hunsrückhöhe Morbach : SV Eintracht Mendig

Auch für die Mendiger heißt es Abschied nehmen. Zum einen (vorerst) von der Rheinlandliga, zum anderen von zahlreichen Spielern, die den Verein verlassen werden. Darunter Kapitän Niklas Heinemann, aber auch Korsettstangen wie Kodai Stalph oder Pascal Zimmer, die sich dem FV Rübenach anschließen. "Wir sind klarer Außenseiter und fahren einmal mehr mit einer arg dezimierten Truppe zum Spiel", sagt Trainer Damir Mrkalj der froh ist, dass die Saison endlich vorbei ist. "Wir werden einen kompletten Umbruch machen müssen. Das kann natürlich dauern und über mehrere Transferperioden gehen", sagt Mrkalj, der womöglich in der Bezirksliga wieder selber zum Einsatz kommen könnte. Gegner Morbach steht mit 46 Punkten im Niemandsland der Tabelle.

SG Hochwald : SG 2000 Mülheim-Kärlich

Auch bei der SG 2000 heißt es Abschied nehmen von einigen Leistungsträgern. "Der letzte Tanz in Hochwald. Im Grunde geht es um nichts mehr, aber natürlich wollen wir das Spiel gewinnen." sagt Mülheims Coach Nenad Lazarevic. Viel Wehmut lag bereits in der vergangenen Trainingswoche in der Luft. "Wir müssen uns von einigen Jungs verabschieden. Tobi Uhrmacher, der in die U23 geht. Dazu Steven Moosakhani, Hendrik Hillen und Tom Burscheid", zählt Lazarevic die scheidenden Spieler auf. Ein etwas größerer Bruch im Gefüge der Mülheimer. Lazarevic: "Es war nicht gerade die erfolgreichste Saison nach den beiden Vizemeisterschaften. Nach dem Spiel liegt der Fokus bei uns im Trainerteam bereits auf der kommenden Saison. Alles ist sehr schnelllebig im Fußball."

Vom Gegner Hochwald hat Lazarevic eine hohe Meinung. "Mich hat es gefreut, dass sie drin geblieben sind, eine gute Mannschaft und ein guter Trainerkollege Fabian Mohsmann." Nur mit vierzehn Spielern reist Mülheim an. Lazarevic: "Viele Verletzte, zwei Sperren. Das hat sich leider durch die ganze Saison gezogen. Darum war ein besserer Platz auch nicht drin."

Eintracht Trier II : Ahrweiler BC

Zum Abschluss der Saison hat der frischgebackene Meister Ahrweiler eine knifflige Aufgabe zu lösen, wenn es zur Reserve des neuen Rheinlandpokalsieger nach Trier geht.

82 Punkte und unglaubliche 129 Treffer stehen nach 33 Spieltagen auf der Habenseite des ABC. Ein Grund, stolz zu sein, aber sicherlich kein Grund, es am letzten Spieltag schleifen zu lassen. "Wir fahren nach Trier, um dort zu gewinnen", sagt der scheidende Meistertrainer Markus Pazurek. "Wir wollen nochmal alles raushauen und danach genießen wir die fußballfreie Zeit."

Mittlerweile feilen die Verantwortlichen mit Hochdruck am Oberligakader der Saison 2026/27.

TuS Immendorf : TuS Kirchberg

Und auch in Immendorf heißt es Abschied nehmen von einigen Spielern. Der Klassenerhalt ist sicher, sowohl beim TuS aus Immendorf als auch beim TuS aus Kirchberg. Obwohl es eigentlich um nichts mehr geht, kann Immendorf mit einem Sieg einen großen Schritt in der Tabelle machen. "Gewinnen wir und verliert Wirges gegen Bitburg, können wir rein theoretisch noch Neunter werden. Das wäre natürlich reizvoll und 42 Punkte hatten wir in der Rheinlandliga noch nie", sagt Trainer Marvin Schenk. Platz 9 wäre in der Tat die mit Abstand beste Platzierung der Saison. Und auch ein viertes Jahr am Stück in der Rheinlandliga ist ein neuer Bestwert für die Rot-Weißen, die mit kleinem Budget viel erreichen.

Schenk: "Außerdem wollen wir mit unseren langjährigen Spielern, die uns nach der Saison verlassen, einen Sieg feiern." Dies sind Andreas Nicolay, Marcel Pitsch und Julian Moog die dem Dörnchen "Lebewohl" sagen.

Die weiteren Spiele:
  • FC Bitburg : Spvgg Wirges
  • RW Wittlich : SG Schneifel
  • VfB Wissen : SG Arzfeld