Im Sanierungsgebiet „Nordöstliche Innenstadt – Erweiterung“ laufen seit Kurzem die Arbeiten an der historischen Stadtmauer am Mühlenturm. Nach dem aktuellen Bauabschnitt folgt die Sanierung des Pützhausturmes – inklusive teils gesperrtem Fußweg und ausgeschilderter Umleitung.

Mayen |

Voraussetzung für den Beginn der Maßnahme war die Freilegung des Gebäudes ZOB (ehemals Zentraler Omnibus Bahnhof). Die dort noch vorhandene Absperrfläche aus dem ZOB-Abriss wird nun für die Baustelleneinrichtung sowie für das Gerüst an der Stadtmauer genutzt. Am Mühlenturm ist der Bereich bereits abgesichert.

Abschnitt an der Mauer: Vom Mühlenturm bis Habsburgring 3

Die Sanierungsarbeiten betreffen das Teilstück der Stadtmauer ab dem Mühlenturm bis zum Gebäude Habsburgring 3. Nach Abschluss der Mauersanierung wird zudem der Mühlenturm selbst saniert und das Umfeld umfassend neugestaltet. In diesem Zusammenhang soll unter anderem die Bushaltestelle barrierefrei und entsprechend der geltenden Richtlinien ausgebaut werden.

Pützhausturm folgt – Fußgängerumleitung wird ausgeschildert

Im Anschluss wird der Pützhausturm an der Ecke Habsburgring/Mauerstraße saniert – gegenüber der Einmündung zur Uferstraße. Während dieser Arbeiten muss ein Teil des dortigen Fußgängerweges gesperrt werden; eine kurze Umleitung für Fußgänger wird ausgeschildert.

Die Maßnahmen werden im Rahmen des Förderprogramms „Lebendige Zentren“ umgesetzt. Bauleitung und Bauüberwachung übernimmt Architekt Karl-Heinz Breidbach aus Kottenheim. Mit der Ausführung der Sanierungsarbeiten wurde die Firma Thomas Ott aus Mayen beauftragt, das Gerüst stellt Gerüstbau Löhr aus Koblenz. Ziel ist die dringend notwendige Sanierung der historischen Bausubstanz, ihr langfristiger Erhalt sowie eine nachhaltige Aufwertung des städtebaulichen Umfeldes.