Ein plötzliches Windspiel wurde für einen Gleitschirmflieger in Hönningen (Landkreis Ahrweiler) zum gefährlichen Zwischenfall: Direkt nach dem Start trieb ihn eine Böe in ein Waldstück – und er blieb mitsamt Schirm in einem Baum hängen. Die Feuerwehr rückte an und rettete den Mann per Leiter. Er hatte Glück im Unglück: Er blieb unverletzt.

Bad Hönningen |

Der Mann war nach Angaben der Polizei gegen Mittag in Hönningen gestartet. Nur kurze Zeit später geriet er in eine Windböe, verlor an Kontrolle und wurde in Richtung Wald abgetrieben. Besonders brisant: Der Unfall passierte in unmittelbarer Nähe des Startplatzes, also noch in einer Phase, in der jede unerwartete Luftbewegung kritisch werden kann.

Rettung per Leiter: Feuerwehr im Einsatz

Weil der Gleitschirmflieger in der Baumkrone festhing und nicht selbstständig herunterkam, wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert. Mit einer Leiter gelang es den Helferinnen und Helfern, den Mann sicher aus seiner misslichen Lage zu befreien. Anschließend wurde die Situation abgesichert, auch, um weitere Risiken durch Leinen oder den Schirm im Geäst auszuschließen.

Unverletzt – „Glück im Unglück“

Trotz der heiklen Lage blieb der Pilot laut Polizei unverletzt. Der Vorfall zeigt jedoch, wie schnell sich ein Routine-Start durch plötzlich wechselnde Windbedingungen in einen gefährlichen Einsatz verwandeln kann.