Auszeichnungen für Weltklasse und Nachwuchshoffnung
Neuwied hat einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert der Sport in der Stadt besitzt. Zur traditionellen Sportlerehrung des städtischen Amtes für Schule und Sport kamen rund 400 Gäste in der neuen Stadthalle Deichherz zusammen, um die herausragenden Leistungen heimischer Athletinnen und Athleten zu feiern. Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung und Beigeordneter Ralf Seemann übernahmen die Ehrungen.
Als Sportlerin des Jahres wurde die Weltklasse Sprinterin Sophia Junk von der LG Rhein Wied ausgezeichnet. Mit der deutschen 4 x 100 Meter Staffel hatte sie bei der Weltmeisterschaft in Tokio Bronze gewonnen.
Den Titel als Sportler des Jahres erhielt Friedhelm Adorf, ebenfalls von der LG Rhein Wied. Der 82-Jährige beeindruckte mit seinem Weltmeistertitel über 400 Meter in der Altersklasse M80 bei der Hallen WM in Florida.
Für die Mannschaft des Jahres wurde das Herren Team des EHC Neuwied Die Bären geehrt. Die Eishockeyspieler hatten sich mit einer starken Saison den Meistertitel in der Central European Hockey League gesichert.
Im Nachwuchsbereich sorgten gleich mehrere Talente für Begeisterung. Miah Bein und Maggie Dückmann vom TV Heddesdorf wurden gemeinsam als Sportlerinnen des Jahres im Jugendbereich ausgezeichnet. Als Duo M&M feierten sie im Hip Hop Dance in der Altersklasse U16 internationale Erfolge, darunter den Weltmeistertitel in Blackpool.
Die Auszeichnung als Jugendsportler des Jahres ging an Sprinter Finley Stricker von der LG Rhein Wied, der sich den Titel bei den Rheinland Pfalz Meisterschaften über 300 Meter sicherte. Jugendmannschaft des Jahres wurden die Volleyballerinnen des VC Neuwied 77. Gleich vier Nachwuchsteams des Vereins holten im Jahr 2025 Rheinlandmeistertitel.
Breite sportliche Vielfalt ausgezeichnet
Neben den Hauptpreisträgern würdigte die Stadt zahlreiche weitere erfolgreiche Sportlerinnen, Sportler und Teams aus ganz unterschiedlichen Disziplinen. Von Leichtathletik, Schwimmen und Judo über Tanzsport, Tennis und Tischtennis bis hin zu Eiskunstlauf, Fußball, Rudern und Sportschießen spiegelte die Ehrung die beeindruckende sportliche Vielfalt Neuwieds wider.
Auch inklusive Sportangebote sowie Leistungen aus dem Gehörlosen Sport und sogar dem Segelkunstflug fanden ihren Platz auf der Bühne. Die Sportlerehrung machte damit deutlich: In Neuwied wird sportlicher Erfolg nicht nur in der Spitze gefeiert, sondern in seiner ganzen Breite gelebt.
