Unter anderem wurde entschieden, einen Platz nach der Künstlerin Lotte Meurer zu benennen und die PEFC-Zertifizierung des Stadtwaldes fortzuführen.
Finanzen und Aufsichtsräte
Zwei externe Fachleute informierten zunächst über die Klage gegen die Schlüsselzuweisungsbescheide 2025 des Landes Rheinland-Pfalz. Anschließend wählte der Rat drei weitere sachkundige Mitglieder für den Aufsichtsrat des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein: Peter Förster und Dr. Matthias Bracht sollen Branchenwissen einbringen, während Friedrich W. Mohr als Volljurist im Health-Care-Bereich nominiert wurde. Der Vorlage wurde einstimmig zugestimmt.
Wärmeversorgung im Rauental
Das Rauental gilt als Fokusgebiet für die kommunale Wärmeplanung. Die Verwaltung unterrichtete den Rat darüber, dass die evm AG und die Iqony GmbH eine gemeinsame Tochtergesellschaft gründen wollen, um die lokale Wärmeversorgung zu entwickeln und zu transformieren. Die Unterrichtung wurde zur Kenntnis genommen.
Platzbenennung nach Lotte Meurer
Einem Vorschlag, einen Platz nach der Koblenzer Künstlerin Lotte Meurer zu benennen, stimmte der Rat zu. Die Fläche ist räumlich von der Straße Altenhof getrennt und hat keine Erschließungsfunktion.
PEFC-Zertifizierung des Stadtwaldes
Der Stadtwald soll weiterhin nach PEFC zertifiziert bleiben. Zusätzlich soll der ökologische Wert in der Bewirtschaftung gesteigert werden. Dazu gehören unter anderem der Erhalt von Biotopbaumanwärtergruppen, Stilllegungsflächen von fünf Prozent und Maßnahmen zum Wasserrückhalt. Der Rat stimmte mehrheitlich zu.
Neuer Rad- und Gehweg an der Mosel
Der bestehende Weg von der Gülser Brücke bis zur Peter-Klöckner-Straße entspricht nicht mehr den Anforderungen. Zwei Varianten wurden vorgelegt, der Rat entschied sich mehrheitlich für Variante 2 mit Gesamtkosten von rund 4,1 Millionen Euro. Die Verwaltung wurde beauftragt, Fördermittel einzuwerben.
Der Stadtrat behandelte zudem fünf Anträge und vier Anfragen sowie sechs nichtöffentliche Tagesordnungspunkte.
