Wachsende Herausforderungen erfordern gemeinsames Handeln
Die psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen nimmt spürbar zu – gleichzeitig steigt der Bedarf an Therapieplätzen. Diese Entwicklung stand im Mittelpunkt eines ersten Austauschs zwischen Bürgermeister Peter Jung und dem neuen Klinikdirektor des Johanniter-Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jens Poppe. Begleitet wurde das Treffen von Bernhard Fuchs, dem Leiter des Stadtjugendamtes.
Neben steigenden Fallzahlen wurden auch neue Therapieansätze diskutiert, die stärker auf die Einbindung der Familien setzen. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung für die Versorgung.
Kooperation als Schlüssel für bessere Versorgung
„Umso wichtiger ist es, dass Jugendhilfe und Gesundheitsversorgung eng zusammenarbeiten. Nur so können wir sicherstellen, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien frühzeitig die Unterstützung bekommen, die sie brauchen“, betonte Bürgermeister Jung.
Die Stadt setzt deshalb gezielt auf eine intensivere Vernetzung mit regionalen Einrichtungen. Ziel ist es, bestehende Angebote auszubauen, Versorgungslücken zu schließen und langfristig stabile Strukturen für die Unterstützung junger Menschen zu schaffen.
Mit diesem Schulterschluss will Neuwied ein klares Signal setzen: Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat höchste Priorität.
