Im Zusammenhang mit den Unfällen wurden 345 Menschen verletzt. Das sind 6,8 Prozent weniger als im Jahr 2024. Gleichzeitig stieg die Zahl der Schwerverletzten von 58 auf 65 Personen an. Drei Menschen kamen 2025 bei Verkehrsunfällen im Rhein-Hunsrück-Kreis ums Leben.
Mehr Unfälle mit Kindern und Senioren
Auffällig ist laut Polizei die Entwicklung bei Verkehrsunfällen mit Kindern und Senioren. Im Bereich der Polizeiinspektion Simmern erhöhte sich die Zahl der Unfälle mit Kinderbeteiligung von vier auf neun Fälle. Insgesamt wurden im Zuständigkeitsbereich beider Polizeiinspektionen 21 Kinder verletzt, im Vorjahr waren es 18.
Auch bei Senioren über 65 Jahren registrierte die Polizei mehr Verkehrsunfälle. Die Zahl stieg von 688 Fällen im Jahr 2024 auf 752 Unfälle im Jahr 2025. In vielen Fällen wurden Kinder und Senioren als Hauptverursacher der Unfälle eingestuft.
E-Scooter und junge Fahrer weiter im Fokus
Die Statistik zeigt zudem eine steigende Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen an Verkehrsunfällen. Seit 2021 nimmt die Zahl der entsprechenden Unfälle kontinuierlich zu. Im Jahr 2025 wurden bei zwölf Unfällen mit E-Scootern zehn Fahrer verletzt.
Bei den jungen Fahrenden im Alter zwischen 18 und 24 Jahren registrierte die Polizei 633 Verkehrsunfälle. Im Fünfjahresvergleich ist hier ein leichter Rückgang festzustellen. Gleichzeitig waren junge Fahrer laut Statistik in mehr als drei Viertel der Fälle Hauptverursacher der Unfälle.
Polizei verweist auf neue Herausforderungen im Straßenverkehr
Die Leiter der Polizeiinspektionen Boppard und Simmern betonten, dass sich die Verkehrssicherheitsarbeit kontinuierlich an neue Entwicklungen und veränderte Unfallursachen anpassen müsse. Die Polizei kündigte an, auch weiterhin verstärkt auf Präventions- und Kontrollmaßnahmen zu setzen.
