Drei Städte, drei Schwerpunkte
Bei der Übergabe der Förderbescheide am 5. Januar 2026 in den Räumen der Stadtverwaltung Boppard erhielten die drei Kommunen Zusagen aus zwei Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung. Boppard bekommt 6,68 Millionen Euro aus dem Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“. Oberwesel erhält 5,1 Millionen Euro aus „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“, St. Goar aus demselben Programm 2,9 Millionen Euro.
Ebling überreichte die Bescheide an Boppards Bürgermeister Jörg Haseneier, Oberwesels Bürgermeister Jan Zimmer und St. Goars Bürgermeister Falko Hönisch.
Rheinallee, Rheinufer, Burg Rheinfels: Investitionen für Attraktivität und Tourismus
In Boppard sollen die Mittel insbesondere in die Neugestaltung der Rheinallee fließen. Das Vorhaben könne als Leuchtturmprojekt der städtebaulichen Gesamtmaßnahme gelten – gerade im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029 (BUGA 2029), so Ebling. Ziel sei es, die Attraktivität zu erhöhen und das Areal langfristig zu stärken.
In Oberwesel ist geplant, die Fördermittel vor allem für die Neuordnung und Neugestaltung des Rheinufergeländes einzusetzen. Die Maßnahmen sollen die Anbindung an die Innenstadt verbessern und damit einen nachhaltigen positiven Effekt auf den Tourismus haben.
St. Goar will die Mittel überwiegend in Sanierungsarbeiten an der Burg Rheinfels investieren. Ziel ist es, die Anlage vor weiteren Bauschäden zu bewahren und sie für Besucherinnen und Besucher noch attraktiver zu machen.
