Foto: ADAC

24 Stunden: Über 100 Nennungen für den Kampf um die Nordschleifen-Krone

Nun liegen die Karten auf dem Tisch: Nach Abschluss der Nennungsfrist steht fest, dass knapp über 100 Teams beim ADAC TOTAL 24h-Rennen (24. – 27. September) antreten werden. Der sportliche Wert des Langstreckenklassikers ist auch diesmal exzellent – auch wenn die Starterliste des vielleicht außergewöhnlichsten 24h-Rennens aller Zeiten auf der Nürburgring-Nordschleife gegenüber den Vorjahren verkleinert ist.

33 Teams gehen alleine in den siegfähigen Klassen (SP 9, SP-Pro, SP-X) an den Start, viele von ihnen besetzt von Werkspiloten und eingesetzt von Werks- und erstklassigen Kundensport-Teams. Als „Titelverteidiger“ geht Audi mit nahezu unveränderter Siegermannschaft von 2019 ins Rennen. Der R8 LMS GT3 mit der Startnummer #1 wird aber nicht nur von Markenkollegen herausgefordert, sondern auch von stark besetzten Teams von BMW, Mercedes-AMG und Porsche. Auch Ferrari und Lamborghini sind im Kreis der siegfähigen GT3-Boliden in der SP9 vertreten, darüber hinaus mischt der brandneue SCG004C der Scuderia Cameron Glickenhaus (Klasse SP-X) mit. Die vollständige Starterliste gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de.

Die Corona-Situation beschert dem 24h-Rennen bei seiner 48. Auflage im Vergleich zum Vorjahr eine verkleinerte Starterliste. Einige internationale Teilnehmer können ihren Start pandemiebedingt nicht realisieren, und auch eine Reihe von Privatiers musste auf den Start verzichten, weil sie die Corona-Folgen in ihren Unternehmen und Betrieben in den Fokus nehmen müssen, statt sich der vielleicht schönsten Nebenbeschäftigung der Welt zu widmen. Was die Organisatoren beim ADAC Nordrhein sonst wohl mit Kummer aufgenommen hätten, erweist sich in diesem Jahr durchaus als hilfreich: den 103 genannten Fahrzeugen steht somit ausreichend Fläche im Fahrerlager und in den Boxen zur Verfügung. Selbstverständlich sorgt ein umfangreiches Hygiene- und Infektionsschutzkonzept für die Sicherheit aller Beteiligten beim Rennen.

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