Mit Wolfgang Bärnwick (o.) kandidiert ein Ingelheimer für das Präsidentenamt im LSB RLP. Miriam Welte (u. mit DFB-Präsident Fritz Keller) möchte Vizepräsidentin für den Leistungssport werden. (Foto o. LSB, Foto u. P. Seydel)

LSB Rheinland-Pfalz vor wichtigen Weichenstellungen

Trotz Corona soll die Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) am 31.Oktober 2020 in der Mainzer Opel Arena stattfinden. Mit 250 Delegierten, die aber auch, wenn sie die persönliche Präsenz scheuen, per Video -Zuschaltung an der Versammlung teilnehmen können „Wir werden natürlich alles erfüllen, was  die 11.Corona-Landesverordnung vorschreibt. Dazu gehört vor allem auch ein personalisiertes Sitzplatzkonzept. Die Versammlung ist vor allem deshalb  wichtig, damit wir den Haushalt des LSB verbschieden können, der einen rechtmäßigen  Umgang mit den Finanzen legitimiert“, sagt Christof Palm, kommissarischer Hauptgeschäftsführer des LSB.

Die Wahl eines neuen LSB-Präsidenten steht an. Kommissarisch hatte  der Vallendarer Jochen Borchert dieses Amt inne und er war auch zuständig für den Spitzensport. Beide Ämter gibt Borchert, der sich in seiner Zeit engagiert um die Weiterentwicklung des LSB bemüht hatte, nun zurück. Mit Wolfgang Bärnwick, 72, schwäbische Herkunft und seit langem Ingelheimer, Präsident des Tennisclub in Ingelheim und in Ausschüssen des LSB und Sportbundes Rheinhessen tätig,  wagt es nun ein Neuer die Kandidatur.  Insofern ist er eine Chance zum Neuanfang für den LSB RLP. Aber davon hatte der LSB in den letzten Jahren zugegebenermaßen einige, vor allem mit dem Unabhängigen Prof. Dr. Lutz Thieme, der allzu schnell und ohne triftigen Grund in eine für ihn untragbare Situation gebracht wurde, die ihn zum Rücktritt veranlasste.

Als Vizepräsidentin für den Leistungssport kandidiert mit Miriam Welte aus Kaiserslautern eine ehemalige Spitzensportlerin für diese Funktion. Mit der Olympiasiegerin von  2012 in London im Bahnradfahren und vielfachen Weltmeisterin,  soll es nun ein Frau werden, die sich durch Klugheit und viel Sachverstand auszeichnet und die in höchstem Maße für das Amt prädestiniert ist.

Die wichtigste Aufgabe des neuen LSB-Präsidenten dürfte sein, die Selbstverwaltung des Sportes wieder zu stärken. Das gibt neben einem effektives Miteinander mit der Landesregierung die Richtung vor.  

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