Sport

 

Bootstaufe beim Koblenzer Ruderclub Rhenania

Natalie Weber (l.l) und Rhenania-Präsident Lutz Itschert bei der Bootstaufe des neuen Renneiners. (Foto: Koblenzer RC Rhenania)


U23-Vizeeuropameisterin im Leichtgewichtsdoppelvierer Natalie Weber vom Koblenzer Ruderclub Rhenania taufte ihren neuen Leichtgewichtseiner auf den Namen „Papillon“.  

Mit den traditionellen Wünschen „Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ wurde das Boot nun offiziell seiner Bestimmung übergeben. „ Ich habe das Gefühl, dass ich übers Wasser fliege und dabei kann ich auch noch die Schönheit des Rudersports genießen. Der französische Namen für Schmetterling soll die filigrane Ruderarbeit der „Leichtgewichte“ symbolisieren", erklärte Weber hocherfreut den Namen ihres neuen Bootes.

Präsident Lutz Itschert dankte in seiner Ansprache dem Landessportbund Rheinland-Pfalz für die großzügige Unterstützung bei der Anschaffung des neuen Bootes und wünschte Natalie Weber viele schöne und erfolgreiche Ausfahrten mit und in dem neuen Boot. Aufgrund der geltenden Coronaverordnung  konnten die Rhenania ihren Saisonauftakt mit dem Anrudern und der Bootstaufe in diesem Jahr nicht als größere  Vereinsveranstaltung durchführen, jedoch hatten die Mitglieder die Möglichkeit virtuell teilzunehmen.

Zur Erklärung: Neben den offenen Klassen gibt es im Rudern Rennen in den sog. Leichtgewichtsklassen. Hier dürfen die Athlet*innen ein festgelegtes Höchstkörpergewicht nicht überschreiten. Im Bereich des Frauenruderns liegt das derzeit bei 59 kg. In einer Mannschaft (Zweier oder Vierer) darf das Durchschnittsgewicht aller Athletinnen zusammen nicht über 57 kg. liegen.