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Gutes Abschneiden der deutschen Sportler bei den Paralympics

Die deutschen Sportler haben bei den Winter Paralympics gut abgeschnitten (Bildrechte am Ende des Textes)


Mit einer farbenprächtigen Schlussfeier sind die paralympischen Winterspiele 2022 in Peking zu Ende gegangen. 17 deutsche Sportlerinnen und Sportler nahmen daran teil. 4 Goldmedaillen, acht Silbermedaillen und sieben Bronzemedaillen gewannen sie und erreichten Platz 7 in der Medaillenwertung. „Das ist ein gutes Ergebnis, wir haben so viele Medaillen erreicht wie vor  vier Jahren in Pyengchang“, sagt Friedhelm Julius Beuchler, der Präsident des deutschen Behindertensportverbandes.

Überlagert wurden die Spiele, die bestens organisiert waren, vom Ukrainekrieg. Wenig Stimmung an den heimischen Fernsehgeräten wollte aufkommen, weil die schrecklichen Geschehnisse infolge der russischen Invasion die Faszination dessen verdrängte, was die behinderten Sportlerinnen und Sportler in Peking zu bieten hatten. Vor allem auch die deutschen , die mit Leistung und Auftreten überzeugten und die immer auch ein Zeichen für den Krieg in der Ukraine boten.

Die beste Nation war China. Obwohl die Chinesen vor vier Jahren noch kaum eine Rolle gespielt hatten, wunderte das niemand. Und plötzlich tauchte die Vermutung auf, ob denn die Schadensklassen bei den chinesischen Sportlerinnen und Sportlern tatsächlich stimmen würden. Eine Spekulation, der wir aus der Ferne nicht nachgehen können. Nur so viel: in einem Land in dem der Sport vor allem ein Mittel zur nationalen Darstellung ist, darf nichts ausgeschlossen werden.

Es ist gut, dass die Winterspiele in Peking, die der nicht behinderten und der behinderten, stattfanden. Die Bühne für die Sportler konnte so gesichert werden. Ihr jahrelanger Trainingsaufwand wurde gewürdigt. Und in guter Organisation fanden die Spiele auch statt. Aber es ist gut, dass die Spiele in China vorbei sind. Sie fanden in einem Land statt, dass mit Freiheit so wenig zu tun hat wie möglicherwiese chinesische Sportlerinnen und Sportler mit der Wahrheit über ihre wirkliche Behinderung.

Die Paralympics 2026 in Mailand und Cortina d´ Ampezzo werden anders sein: freier, lustvoller und man wird sich länger an sie erinnern.

Bildrechte: https://www.paralympic.org/sites/default/files/2019-11/IPC%20Guidelines%20Abridged_0.pdf