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Oberliga: Engers und Karbach kehren in den Ligaalltag zurück

Am Samstag standen sich Karbach und Engers noch im Pokalfinale gegenüber. Nun steht der Ligaalltag an. (Foto: Red.)


Während am vergangenen Wochenende ein regulärer Spieltag in der Oberliga anstand, wartete auf den FV Engers und den FC "Blau-Weiß" Karbach ein besonderes Highlight: die beiden Teams trafen im Finale des Rheinlandpokals aufeinander. Mit dem glücklicheren Ende für Engers. Nun müssen die beiden Finalisten unter der Woche ihre verpassten Spiele in der Oberliga nachholen.

FV Diefflen - FV Engers 07 (Mittwoch, 25. Mai, 20 Uhr):

Der frisch gekührte Rheinlandpokalsieger kehrt zurück in den Ligaalltag. Noch am Samstag ist der FV Engers zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die erste Runde des DFB-Pokals eingezogen. Erneut gelang der Finalsieg gegen den Ligakonkorrenten FC Karbach, wie schon 2020, wenn auch diesmal deutlich knapper. Jetzt muss der Fokus allerdings wieder auf die letzten Spieltage in der Oberliga gerichtet werden.

Am heutigen Mittwochabend muss der FV Engers zum FV Diefflen ins Saarland. Diefflen begrüßt den Rheinlandpokalsieger mit 0:1-Niederlage im letzten Ligaspiel gegen den SV Eintracht Trier im Gepäck. Im Hinspiel hatte Engers das heimische Publikum mit einem 2:0 jubeln lassen.

Derzeit belegt der FV Diefflen neunten Tabellenplatz in der Aufstiegsrunde der Oberliga und liegt damit vier Plätze hinter den heutigen Gästen. Schwachpunkt der Gastgeber ist sicherlich die anfällige Defensive. Mit erschreckenden 62 Gegentoren stellt die Elf von Coach Thomas Hofer die schlechteste Abwehr der Liga. Dennoch kam Diefflen diese Saison in 19 Spielen immerhin zu acht Siegen. Dem gegenüber stehen ein Unentschieden und zehn Niederlagen.

Kann der FV Engers die Euphorie des Pokalsiegs mit in die Liga nehmen oder herrscht Katerstimmung nach den Feierlichkeiten? Die Antwort erhalten wir noch heute Abend.

FC "Blau-Weiß" Karbach - FC Hertha Wiesbach (Donnerstag, 26. Mai, 15:30 Uhr):

Die Enttäuschung war groß am Samstag bei den Spielern, Fans und Verantwortlichen des FC Karbach. Trotz eines ambitionierten Auftritts musste sich die Mannschaft aus dem Vorderhunsrück im Finale des Rheinlandpokals etwas unglücklich mit 0:1 dem FV Engers geschlagen geben. Nun wird aber der Blick wieder nach vorne gerichtet. Dementsprechend ist auch die Stimmung in der Mannschaft, die jetzt nicht den Kopf in den Sand steckt, wie FCK-Coach Maximilian Junk aktuell4u berichtet:

Bei aller Enttäuschung kehrt so langsam auch der Stolz ein über das Erreichte. Die Spieler freuen sich darauf, wieder auf dem Platz zu stehen, denn das hilft den Blick schnell wieder nach vorne zu richten. - Maximilian Junk (FC "Blau-Weiß" Karbach)

Der kommende Gegner hat es allerdings in sich. Wiesbach belegt derzeit Platz vier in der Aufstiegsrunde der Oberliga und somit direkt hinter den Top-Teams aus Worms, Trier und Ludwigshafen, weshalb sich die morgigen Gäste getrost als "Best of the Rest" bezeichnen dürfen. Schon im Hinspiel hat Karbach die Stärke des FC Hertha Wiesbach zu spüren bekommen. Damals hat die Mannschaft von Maximilian Junk eigentlich eine gute Leistung gezeigt, am Ende aber doch recht deutlich mit 1:4 verloren. Auch deshalb wünscht sich Junk, dass sein Team an eben diese Leistung anknüpft, nur diesmal mit einem anderen Ausgang.

Wir wollen im Heimspiel gegen Wiesbach ein ähnlich gutes Spiel wie im Hinspiel machen, diesmal jedoch was zählbares mitnehmen um vielleicht noch ein oder zwei Plätze zu klettern. - Maximilian Junk (FC "Blau-Weiß" Karbach)

Fehlen wird weiterhin Tim Puttkammer. Der Defensivakteur ist zwar wieder im Mannschaftstraining, dennoch wäre ein Einsatz gegen Wiesbach noch zu früh.