Sport

 

Reiner Plehwe aus Kruft mittendrin: Berlin wird zum Mekka des Sportes für Menschen mit geistiger Behinderung

Auf den Wiesen vor dem Olympiastadion finden unter anderem Wettbewerbe der Special Olympics statt.


Für mehr als 4500  behinderte Sportlerinnen und Sportler werden die nationalen Sommerspiele von Special Olympics vom 19.-24.Juni 2022 in Berlin der sportliche und emotionale Höhepunkt des Jahres werden. Der Sportverband für Menschen mit geistiger Behinderung wird in der Hauptstadt mehr als 20 Sportarten anbieten, aber auch ein vielfältiges kulturelles und kommunikatives Programm.

Ein Rheinland-Pfälzer, der Krufter Reiner Plehwe, wird in Berlin mitverantwortlich im Bereich des Fußballs sein. Auf historischem Boden, vor dem Olympiastadion, sollen in Berlin 12 bis 14 Plätze entstehen, die wahrlich eine olympische Kulisse für die behinderten Sportler darstellen werden. „Das ist eine große Ehre und eine ebenso große Herausforderung“, sagt Reiner Plehwe, der wie kaum ein anderer für das Thema Inklusion im Sport steht. Mit einer bemerkenswerten Veranstaltung zu diesem Thema  warteten die Rhein-Mosel-Werkstätten in Koblenz vor einigen Wochen auf. Organisiert von Plehwe, der auch an der erstklassigen Inklusionsveranstaltung des VfB Polch und des SV Gering-Kollig am 9.Oktober in Gering beteiligt war. 2003 war Reiner Plehwe einer der Initiatoren dafür,  dass die Caritasmannschaften aus Mayen und Essen bei den Weltspielen in Dublin Weltmeister im Fußball  wurden. Es war ein Durchbruch für die Bewegung von Special Olympics. Reiner Plehwe ist ein Teil des rheinland-pfälzischen Verbandes.

Die Nationalen Spiele 2022 in Berlin stellen noch eine weitere Herausforderung und Chance für die deutschen Sportlerinnen und Sportler dar. Sie sind die Qualifikation für die 2023 erstmals in Deutschland stattfindenden Weltspiele der geistig Behinderten, die vom 17.-24.Juni ebenfalls in Berlin stattfinden.