Im Rheinlandliga-Duell zwischen Mülheim-Kärlich und Immendorf wollen beide Teams nach hohen Niederlagen am letzten Spieltag Wiedergutmachung leisten. Während die SG auf ihre starke Heimbilanz setzt, hofft der TuS auf eine deutliche Leistungssteigerung.

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SG 2000 Mülheim-Kärlich : TuS Immendorf
  • Freitag, 7. November, 20 Uhr, KRP Mülheim-Kärlich

Schon heute Abend treffen in Mülheim-Kärlich zwei Lokalrivalen aufeinander, wenn die SG 2000 den TuS Immendorf empfängt.

Das letzte Wochenende würden beide Teams am liebsten streichen. Während die Mülheimer bei Tabellenführer Wittlich eine 1:4 Niederlage kassierten, wurde der TuS Immendorf vom Ahrweiler BC mit 0:10 deklassiert. Eine schon fast historische Niederlage für die Rot-Weißen.

TuS Trainer Marvin Schenk weiß, dass auch Mülheim-Kärlich am heutigen Abend als klarer Favorit ins Rennen geht. "Das ist eine weitere Topmannschaft. Andererseits strauchelten auch die Mülheimer zuletzt." Das zählt allerdings nur für Auswärtsspiele. In den sechs Heimspielen erzielte die SG fünf Siege und ein Unentschieden bei 25:9 Toren.

Schenk: "Für uns geht es darum, ein ganz anderes Auftreten wie zuletzt gegen Ahrweiler zu zeigen. Wir wollen allesamt ans Maximum gehen. Schaffen wir das, haben wir die Chance was mitzunehmen. In der letzten Saison haben wir Mülheim zweimal in Bedrängnis bringen können. Schauen wir mal, was möglich ist."

Nenad Lazarevic, der Trainer der Gastgeber, warnt seine Mannschaft vor dem TuS. "Das letzte Spiel, vor allem dieses Resultat der Immendorfer ist für uns eher schlecht als gut. Ich erwarte das sich Immendorf rehabilitieren will und wir uns auf einen harten Fight einstellen müssen. Dem müssen wir uns bewusst sein. Wer Immendorf unterschätzt soll besser gleich zu Hause bleiben, das hab ich meiner Mannschaft diese Woche klar gemacht. Sie haben Qualität, das haben wir in den letzten Jahren immer wieder gemerkt."

Dennoch ist Lazarevic hoffnungsfroh, den nächsten Heimsieg einzufahren. "In erster Linie schauen wir natürlich auf uns. Wir werden voll konzentriert sein und versuchen unsere Heimbilanz weiter aufzupolieren", sagt Lazarevic.

Personell gab es einige Erkrankungen im Laufe der Woche, dazu der angeschlagene Dominic Fuß, der in Wittlich ausgewechselt werden musste.

Lazarevic: "Wir jammern nicht, weil uns paar Leute fehlen. Das geht den anderen Vereinen genau so."