Oben: Der „Rote Raum“ steht für Musik und Meditation zur Verfügung. Unten: An der Rückseite des Big House-Gebäudes setzten sich die jungen Graffiti-Künstler unter anderem kritisch mit der Umweltzerstörung auseinander. (Fotos: Stadt Neuwied)

KiJub Neuwied: Langfristiges Graffiti-Projekt abgeschlossen

20 Neuwieder Jugendliche haben an einem mehr als einjährigen Graffiti-Projekt teilgenommen, das das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJub) in Kooperation mit der Heinrich-Heine Realschule, dem KreARTiv-Atelier und dem städtischen Jugendzentrum Big House organisiert hat.
Auf dem Programm standen Besichtigungen, Anleitungen und natürlich das Graffiti-Sprühen. So besuchten die Jugendlichen die „Hall of Fame“ genannte legale Sprühflächen in Koblenz, um sich Street Art anzuschauen, und erlernten, wie man Skizzen erstellt und mit der Sprühdose umgeht. Angedacht waren noch weitere Ausflüge, zum Beispiel nach Frankfurt und Köln, doch die Corona-Pandemie machte den Organisatoren und Teilnehmern einen Strich durch die Rechnung. „Es ist schade, dass wir viele Termine nicht wie geplant durchführen konnten“, berichtet KiJub-Mitarbeiterin Anna Sander.
Die Teilnehmer fanden trotz allem genügend Raum und Zeit, um sich intensiv künstlerisch zu betätigen. So gestalteten sie unter der Leitung von Christina Kunzbach gleich mehrere Räume im Big House zu den Themen Gaming sowie Musik und Meditation. An dessen Gebäuderückseite setzten sich die Nachwuchskünstler in ihren Graffitis kritisch mit den Medien und der Umweltzerstörung auseinander.
Die Förderer des Projekts waren die Bundesvereinigung für Kulturelle Kinder und die Aktion „Jugendarbeit und Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Für die finanziellen Mittel sorgte das Bundesministerium für Bildung und Forschung.  

(Pressemeldung der Stadt Neuwied)

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