In Neuwied haben die AWO-Jugendarbeit und das städtische Kinder- und Jugendbüro erneut gemeinsam 20 Jugendleiterinnen und Jugendleiter ausgebildet. An zwei Schulungswochenenden verbanden die Teilnehmenden pädagogische Theorie mit konkreter Praxis – bis hin zu einem abschließenden Einsatz im Jugendzentrum Big House.

Neuwied |

Altersgerechte Freizeitangebote schaffen prägende Erlebnisse und positive Erinnerungen für Kinder. Damit Aktionen, Gruppenstunden und Ferienprogramme sicher und kindgerecht gelingen, braucht es neben Engagement auch Fachwissen. In der Kinderfreundlichen Kommune Neuwied haben die AWO-Jugendarbeit, vertreten durch Svetlana Günther, und das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJub) mit Esther Bitterling-Jungbluth erneut gemeinsam 20 Jugendleiterinnen und Jugendleiter qualifiziert.

Grundlagen: Pädagogik, Psychologie und Recht im Fokus

An zwei intensiven Schulungswochenenden beschäftigten sich die angehenden Jugendleiterinnen und Jugendleiter mit zentralen Fragen der Kinder- und Jugendarbeit: Welche pädagogischen, psychologischen und rechtlichen Grundlagen sind zu beachten? Welche Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten ergeben sich daraus? Ziel war es, die Teilnehmenden umfassend auf eine verantwortungsvolle Freizeitgestaltung „für und mit Kindern“ vorzubereiten.

Methodik: Spiele anleiten und Angebote sinnvoll gestalten

Neben der Theorie stand die praktische Umsetzung im Mittelpunkt. Dazu gehörten das Anleiten von Spielen sowie die Planung und Gestaltung pädagogisch zielführender Angebote. Praxisnahe, lebendige Kursstunden sorgten für eine abwechslungsreiche Fortbildung und stärkten die Handlungssicherheit für den späteren Einsatz in Gruppen, Projekten und Ferienmaßnahmen.

Abschluss im Big House: Wissen direkt angewendet

Zum Abschluss wurde es konkret: Das Jugendzentrum Big House öffnete im Rahmen eines Schnupperangebots für Grundschulkinder seine Türen. Dort konnten die Teilnehmenden ihr erlerntes Wissen direkt in der Arbeit mit Mädchen und Jungen anwenden. Unter Anleitung und im geschützten Rahmen sammelten sie wertvolle Erfahrungen für die aktive Kinder- und Jugendarbeit.

„Die erfolgreiche Ausbildung neuer Jugendleiter liefert einen wichtigen Beitrag zur qualitativen und nachhaltigen Kinder- und Jugendarbeit in unserer Region. Großartig, dass wir wieder so viele engagierte Menschen erreichen konnten“, freuen sich Esther Bitterling-Jungbluth und Svetlana Günther über den großen Zulauf.