Nachrichten

 

Bands rockten zu Gunsten von Flutopfern

Bei einem Benefizkonzert im JUZ-Live-Club haben drei Bands zu Gunsten von Flutopfern an der Ahr gerockt. 6790 Euro kamen dabei zusammen, die jetzt an ein Hilfsprojekt an der Ahr gehen. Dieter Wittbecker (rechts), Mitinitiator des Konzert und Bassist der beteiligten Band „Pyracanda“, und Thomas Schmidt (links) vom JUZ-Live-Club haben den Spendenscheck an den Schirmherrn, Bürgermeister Claus Peitz, übergeben. Foto: Stadt Andernach/Maurer


Nach der Flutkatastrophe an der Ahr schwappte die Welle der Hilfsbereitschaft auch in die Rockmusikszene. Und so rockten drei Bands im Andernacher JUZ-Live-Club zu Gunsten der Flutopfer. Weil Bands, Crew, JUZ-Live-Club sowie alle sonstigen Mitarbeiter komplett auf Gagen und Miete verzichteten, kamen an diesem Rockabend 6790 Euro zusammen, die komplett in ein Hilfsprojekt an der Ahr fließen. Jetzt hat Mitinitiator des Abends, Dieter Wittbecker, Bassist der beteiligten Band „Pyracanda“, gemeinsam mit Thomas Schmidt vom Live-Club den entsprechenden Scheck an den Schirmherrn, Bürgermeister Claus Peitz, übergeben.

„Jeder soll mit seinen Talenten helfen“, war Wittbecker nach der Flutkatastrophe klar. Und so fragte er seine Bandkollegen, was sie von einem Benefizkonzert halten. „Die Jungs waren sofort dabei. Und wir wollten unbedingt in unserem ‚Wohnzimmer‘ – dem JUZ-Live-Club - spielen“, berichtet der Bassist, der sich mit dem Live-Club in Verbindung setzte. Auch hier kam sofort grünes Licht für einen Konzertabend und den Verzicht auf Mieteinnahmen. Mit den Bands „Addict“ und „Incertain“ konnte die JUZ-Crew noch zwei weitere Gruppen für das Benefizkonzert gewinnen.

Obwohl wegen der Coronapandemie das JUZ nicht voll ausgelastet werden durfte, kamen die 6790 Euro zusammen. Die Summe stammt aus den regulären Eintrittsgeldern, die teilweise sehr großzügig von den Besuchern aufgestockt wurden, und von Spenden der Firma Bedachungen Schmidt und „Hair & Mehr Anja Herrig“, die 500 bzw. 1000 Euro beisteuerten.

Das Geld geht an drei Familien im Rahmen des Projekts „5 Euro Haus“. Hier werden Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, beim Neu- oder Wiederaufbau unterstützt.