Das Bergbaumuseum Friedrichssegen hat ab sofort wieder jeden Dienstag von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Lahnstein |

Das Bergbaumuseum Friedrichssegen hat ab sofort wieder jeden Dienstag von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Modell des Bergarbeiterdorfes um 1900. Darauf sind alle Gebäude von der Lahn bis zum alten Bergmannsfriedhof sichtbar. Ergänzt durch zahlreiche Fotos um 1910, auch von den Sanierungsmaßnahmen des Arbeitskreises Grube Friedrichssegen seit 1994, erhält man einen guten Einblick, wie Friedrichssegen einst aussah.

Zusätzlich zum Museum kann man sich in Friedrichssegen entlang der elf Informationstafeln des „Bergbaupfads Friedrichssegen“ auf Wanderschaft durch das rund drei Kilometer lange Erzbachtal begeben, um der Geschichte nachzuspüren. Der Bergbaupfad vermittelt Informationen zur Geschichte der Grube Friedrichssegen sowie zur Geologie der Region, die durch Bildung der Erze die Grundlage für den Bergbau darstellt. Zudem hält er auch Hintergrundwissen zu allgemeinen Aspekten des Bergbaus bereit, etwa den Weg vom Erz zum Metall, das Leben der Bergleute, die Bergmannssprache und das heutige Leben ohne Licht in den verlassenen Stollen. 

Das Museum ist zusätzlich am Internationalen Museumstag, Sonntag, 21. Mai 2023 sowie zur Veranstaltung „70 Jahre THW“ am 16. Juli geöffnet. Der Eintritt ist frei. In Museumsbetreuer Egon Korn trifft man dabei auf einen waschechten Friedrichssegener, der in der Siedlung Tagschacht geboren und im Kölsch Loch aufgewachsen ist und heute im Ortsteil Ahl wohnt. Besuche sind auch außerhalb der Öffnungszeiten bei ihm nach telefonischer Anmeldung unter 02621 50848 möglich.