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Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz bis zum 2. April verlängert

Die momentan geltenden Regeln bleiben in Rheinland-Pfalz vorerst bestehen. (Foto: Pixabay)


Die Landesregierung hat beim heutigen Ministerrat in Mainz die Verlängerung der geltenden Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz um zwei Wochen beschlossen. Damit reagiert das Kabinett auf die hohen Inzidenzzahlen und stimmt dem zuvor vorgelegten Vorschlag von Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) zu.

Ursprünglich sollten, nach Vorgabe der Bundesregierung, ab dem 20. März alle tiefgreifenden Corona-Maßnahmen aufgehoben werden. Allerdings wurde den Ländern eine Übergangsfrist von zwei Wochen eingeräumt, in welcher die geltenden Regeln bestehen bleiben können. Diese Möglichkeit wird nun von der rheinland-pfälzischen Landesregierung genutzt.

Folgende Corona-Regeln bleiben bis zum 2. April bestehen:
  • Maskenpflicht:
  • Regeln für Großveranstaltungen
  • Testpflicht an Schulen

Die Maskenpflicht entfällt allerdings an vielen Orten, wo der Impf-, Test- oder Genesenenstatus kontrolliert wird. Außerdem entfallen ab dem 20. März die Abstandsgebote, sowie Kapazitäts- und Kontaktbeschränkungen. Hier ist das Land an die Vorgaben des Bundesrechts gebunden. Zudem kann sich ab kommenden Montag nach einer Infektion oder als erwachsene Kontaktperson zwei Tage früher als zuvor freigetestet werden.

Entlastung für die Pflegekräfte und Krankenhäuser

Eigentlich sollten am 20. März alle geltenden tiefgreifenden Corona-Maßnahmen aufgehoben werden. Die Landesregierung reagiert mit der Verlängerung auf die hohen und weiterhin steigenden Infektionszahlen und möchte mit dem Vorgehen vor allem das Pflegepersonal entlasten, wie Gesundheitsminister Hoch dem SWR bestätigte:

Wir registrieren, dass immer mehr Menschen, die auch in diesen Einrichtungen arbeiten, selbst erkranken und ausfallen. Die Betreuung von Patientinnen und Patienten lastet somit auf den Schultern von wenigen Menschen, die ohnehin in zwei Jahren Pandemie über ihre eigenen Grenzen hinaus geschuftet haben. Wir alle müssen ihnen eine Verschnaufpause verschaffen. - Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD)