Die Polizei Koblenz begleitet die bevorstehende Straßenfastnacht mit einem umfassenden Einsatzkonzept. In Zusammenarbeit mit der Stadt Koblenz, Ordnungsbehörden, Rettungsdiensten, Feuerwehr, Veranstaltern und weiteren Partnern soll ein sicherer Ablauf der Feierlichkeiten gewährleistet werden.

Koblenz |

Die Straßenfastnacht richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Familien, Vereine sowie Gäste aus der Region. Ziel der Maßnahmen ist es, die Veranstaltungen friedlich und geordnet zu begleiten.

Sichtbare Präsenz an Besucher-Schwerpunkten

Die Polizei kündigt insbesondere an stark frequentierten Bereichen eine erhöhte und sichtbare Präsenz an. Einsatzkräfte sollen bei Bedarf schnell eingreifen können. Gleichzeitig wird an die Eigenverantwortung der Feiernden appelliert, um zu einem störungsfreien Verlauf der Veranstaltungen beizutragen.

Nach Angaben der Polizei ist die Fastnacht kein rechtsfreier Raum. Störungen, aggressives Verhalten, Gewalt, Belästigungen oder Sachbeschädigungen sollen konsequent unterbunden werden. Verstöße gegen das Gewalt- und Waffenrecht sowie gefährdendes Verhalten werden entsprechend verfolgt.

Hinweise für ein sicheres Miteinander

Die Polizei empfiehlt, respektvoll miteinander zu feiern und insbesondere auf Kinder und Jugendliche zu achten. Bei Konflikten wird zu Besonnenheit geraten. In Notfällen oder bei gefährlichen Situationen sollen sich Bürgerinnen und Bürger an die Einsatzkräfte vor Ort wenden oder den Notruf 110 wählen.

„Bunte Anlaufstelle“ am Rosenmontag

Am Rosenmontag wird zwischen 12 und 20 Uhr die sogenannte „Bunte Anlaufstelle“ in der DRK-Begegnungsstätte, An der Liebfrauenkirche 20 in der Koblenzer Altstadt, eingerichtet. Dort stehen Einsatzkräfte von Polizei, Ordnungsamt, Sanitätsdienst und Jugendamt für kurzfristige Hilfesituationen zur Verfügung.

Zudem raten Polizei und Ordnungsbehörden Eltern, ihre Kinder mit einem Zettel auszustatten, auf dem Name und Erreichbarkeit der Eltern vermerkt sind, um im Falle eines Verlusts schnelle Hilfe zu ermöglichen.