DEHOGA-Chef Haumann bei der Mahnwache in Trier. (Foto: DEHOGA)

Haumann fordert von Ministerpräsidentin Malu Dreyer Versprechen einzulösen   

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hat den Corona-Fakten-Check für Rheinland-Pfalz gemacht und kommt nach einer Analyse von Zahlen, Daten und Fakten zu einem bemerkenswerten Ergebnis:
Alle relevanten objektiven Kriterien stehen auf grün: Inzidenzen, Reproduktionszahl (R-Faktor) und Intensivkapazitäten in den Krankenhäusern sowie die Impf-Quote und Testungen sind im angestrebten Bereich und bundesweit bisher kaum erreicht. Nachzulesen auf den Seiten des RKI oder den Corona-Seiten des Landes Rheinland-Pfalz.
DEHOGA Präsident Gereon Haumann erinnert die rheinland-pfälzische Landesregierung an die Feststellung ihres eigenen Justizministers Herbert Mertin, der inzwischen mehrfach öffentlich darauf hingewiesen hat, dass die Voraussetzungen für die massiven Einschränkungen der Grundrechte aufgrund der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens nicht mehr gegeben sind.
Nach Ansicht des DEHOGA liegen im Durchschnitt die relevanten Zahlen unterhalb der festgelegten Grenzen. Deshalb fordert der Verband: Grünes Licht für Rheinland-Pfalz!
Diese Zahlen, Daten und Fakten sehen in den Ländern fast aller anderen Ministerpräsidenten, die gestern am virtuellen Verhandlungstisch mit der Kanzlerin gesessen haben, ganz anders aus.  Darunter dürfe – aus falsch verstandener Solidarität - die Bevölkerung und die Gastgeber in Rheinland-Pfalz nicht leiden. Vielmehr sind diese für ihre Anstrengungen und ihre Disziplin in den letzten Wochen von den massiven Grundrechtseinschränkungen umgehend zu befreien. 
Zudem bestätigt das RKI, dass die Infektionsgefahr im Außenbereich so gut wie nicht gegeben und in Hotels (wenn überhaupt) sehr niedrig ist.
Die Befürchtung einer Massenansturms ist ebenso wenig begründet wie ein länderübergreifendes Hopping, da die Erfahrungen aus 2020 gezeigt haben, dass Gäste und Bevölkerung sehr verantwortlich mit der zurück gewonnen Freiheit umzugehen verstehen.
„Daher fordert der DEHOGA Rheinland-Pfalz eine verantwortungsvolle schrittweise Lockerung, die im Einklang mit den wesentlichen Kriterien der gestrigen Beschlüsse steht, in Rheinland-Pfalz aber aufgrund der deutlich besseren Werte schneller möglich sind. Wir erfüllen bereits heute alle Kriterien des 4. Öffnungsschrittes!“, so Präsident Gereon Haumann.

Um das Infektionsgeschehen weiter positiv zu gestalten sind daher:
a) die Außengastronomie sofort (spätestens am 15.03.21) zu öffnen, um wildes Picknick im Weinberg oder auf Parkbänken/-Tischen zu verhindern. Dort wird weder die Kontaktbeschränkung noch der Abstand eingehalten, auch keine Maske getragen und es werden keine Hände desinfiziert eben so wenig Kontakte analog oder digital erfasst, 
b) die Hotels und Restaurants eine Woche später zu öffnen, um Familienbesuche an Ostern geordnet und sicher ablaufen zu lassen, anstatt beengt am Küchentisch und auf dem Ausziehsofa,
c) die erfolgreich angewendeten Hygiene- und Schutzkonzepte des Landes aus 2020 weiterhin anzuwenden,
d) die Möglichkeiten der digitalen Kontakterfassung – wo immer möglich – zu nutzen und mit den Gesundheitsämtern weiter zu vernetzen wie mit der INTRADA App des DEHOGA Rheinland-Pfalz.

Haumann: „Ich ermuntere die Landesregierung diesen Corona-Fakten-Check zum Anlass zu nehmen, eine Woche vor der Landtagswahl Wort zu halten gegenüber der Bevölkerung und allen Gastgebern! Eine umgehende Öffnung der Außengastronomie und die der Hotels rechtzeitig vor Ostern ist möglich, da WIR bereits alle Voraussetzungen dafür erfüllen. Das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz ist besser als in fast allen anderen Bundesländern und lässt das zu!“

(Quelle: Presseinfo des DEHOGA)

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