Die Feierlichkeiten zum Schwerdonnerstag in der Koblenzer Innenstadt wurden von der Polizei im Rahmen eines Sondereinsatzes begleitet. Aufgrund der Wetterlage blieb das Besucheraufkommen zunächst gering, stieg jedoch ab etwa 16 Uhr deutlich an.

Koblenz |

Im Bereich „Am Plan“ hielten sich zu Spitzenzeiten rund 2.500 Menschen auf, die den Auftakt der Karnevalssession feierten. Auch die gastronomischen Betriebe in der Altstadt waren weitgehend ausgelastet.

Vier Körperverletzungsdelikte registriert

Mit zunehmender Alkoholisierung einzelner Besucher stellte die Polizei in Einzelfällen eine gesteigerte Aggressivität fest. Insgesamt wurden vier Körperverletzungsdelikte polizeilich aufgenommen.

Zudem mussten mehrere Personen aufgrund einer hilflosen Lage an den Rettungsdienst übergeben werden.

Vier Verdachtsfälle auf mögliche KO-Tropfen

Im Rahmen des Einsatzes wurden vier Sachverhalte bekannt, bei denen der Verdacht bestand, dass sogenannten KO-Tropfen verabreicht wurden. Die betroffenen Frauen wurden medizinisch untersucht. Die Ergebnisse der Blut- und Urinanalysen stehen noch aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in diesen Fällen zu keinen strafbaren Anschlussdelikten. Veranstalter und Sicherheitskräfte wurden nach Bekanntwerden entsprechend sensibilisiert.

Polizei gibt Hinweise zum Getränkekonsum

Unabhängig vom aktuellen Geschehen weist die Polizei darauf hin, Getränke insbesondere in größeren Menschenmengen nicht unbeaufsichtigt zu lassen oder von fremden Personen anzunehmen.

Bei Verdacht auf die ungewollte Einnahme entsprechender Substanzen wird empfohlen, umgehend Kontakt mit dem Roten Kreuz aufzunehmen.