Rhein und Mosel führen deutlich mehr Wasser. In Koblenz reagiert die Feuerwehr mit einem Teilaufbau der mobilen Hochwasserschutzwand – Durchgänge werden geschlossen, Uferbereiche könnten überflutet werden. Eine Extremlage wird aktuell jedoch nicht erwartet.

Koblenz |

Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel bereitet sich Koblenz auf weiter steigende Pegel vor. Die Feuerwehr kündigte an, einen Abschnitt der mobilen Hochwasserschutzwand aufzubauen. Konkret betrifft das die Durchgänge zum Rhein im Stadtteil Neuendorf, die im Zuge der Maßnahme verschlossen werden.

Peter-Altmeier-Ufer im Fokus: Autos weg, Sperrungen möglich

Besonders aufmerksam sollten Verkehrsteilnehmer in Ufernähe sein: Das Peter-Altmeier-Ufer sowie die Rhein-Leinpfade können nach Einschätzung der Einsatzkräfte überschwemmt werden. Dadurch sind Straßensperrungen möglich. Wer sein Auto am Peter-Altmeier-Ufer geparkt hat, sollte es vorsorglich umsetzen, um Schäden oder Abschleppmaßnahmen zu vermeiden.

Viel Regen, steigende Pegel – aber keine gravierenden Überschwemmungen

Auslöser für die Entwicklung sind die wiederholten Regenfälle der vergangenen Tage, teils schauerartig, die Rhein und Mosel in Rheinland-Pfalz anschwellen ließen. Trotz der Vorsichtsmaßnahmen gibt es derzeit keine Hinweise auf eine dramatische Hochwasserlage: Von gravierenden Überschwemmungen ist in den aktuellen Einschätzungen der Hochwasservorhersage zunächst nicht die Rede.

Kurz-Tipp: Uferwege meiden, Parkhinweise beachten und lokale Sperrungen einplanen – die Lage kann sich je nach Pegel kurzfristig ändern.