Neues Schuljahr, mehr Zeit für Schüler, Eltern und Lehrkräfte: Das Team Schulsozialarbeit des Caritasverbandes unterstützt an Koblenzer Gymnasien und der St. Franziskus-Schule. Hintere Reihe von links nach rechts: Isabelle Saß (Gymnasium auf dem Asterstein, St. Franziskus-Schule), Ulrike Bourry (Cusanus-Gymnasium, Hilda-Gymnasium), Marzena Szklarska (Gymnasium auf der Karthause) Vordere Reihe von links nach rechts: Heike Instenberg (Max-von-Laue-Gymnasium), Anne-Sophie Fritsche (Eichendorff-Gymnasium, Görres-Gymnasium), Thorsten Lemke (Koordinator) (Foto: Red.)

Mehr Zeit für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

Bereits seit 2011 bietet das Team Schulsozialarbeit des Caritasverbandes Koblenz Schülern an Koblenzer Gymnasien Unterstützung in Krisensituationen an, seit 2018 auch an der St. Franziskus-Schule. Finanziert wird das Angebot an den Gymnasien durch die Stadt Koblenz, an der St. Franziskus-Schule durch das Land Rheinland-Pfalz und das Bistum Trier.

Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde das Stundenkontingent auch an den Gymnasien um fünf Stunden auf knapp 20 Wochenstunden erweitert. „Wir freuen uns sehr über die Aufstockung der Beratungs- und Präsenzzeiten an allen Schulen“, sagt Caritas-Mitarbeiter Thorsten Lemke, Koordinator des Teams. „Kostenträger, Schulen und Caritas wissen um die Bedeutung des Unterstützungsangebotes und ziehen im Sinne der jungen Menschen an einem Strang.“

Einfache Kontaktaufnahme und individuelle Beratung

Schulschwierigkeiten, Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich oder Probleme in der Familie sind häufige Gründe für die Kontaktaufnahme zu den Fachkräften der Caritas. „Uns ist es sehr wichtig, verlässliche Ansprechpartner zu sein“, ergänzt Diplom-Pädagoge Thorsten Lemke. „Persönliche Gespräche, Telefon- oder Onlineberatung, Videochat oder Beratungsspaziergänge: Unser Ziel ist es, schnell für die Kinder und Jugendlichen erreichbar zu sein und sie gezielt zu unterstützen.“

Die Problemlagen haben sich im Zuge der Pandemie verändert. Präsenzunterricht im Klassenverband, Wechselunterricht in kleineren Gruppen, Notbetreuung und Homeschooling waren große Herausforderungen und führten zu besonderem Beratungsbedarf. Viele Schüler hatten große Sorgen, dass sie den Anschluss hinsichtlich der Lerninhalte verlieren bzw. waren im Distanzunterricht überfordert. Versagensängste, die Versetzung nicht zu schaffen oder beim Abi zu scheitern, waren häufige Gründe für die Kontaktaufnahme zu den Schulsozialarbeitern.

Unterstützung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

Neben den Schülern wenden sich vermehrt auch Eltern direkt an die Pädagogen der Caritas, um Rat und Unterstützung zu erhalten. Ebenso besteht ein enger Draht zu den Lehrkräften. „Natürlich werden alle Gespräche im Sinne der Kinder und Jugendlichen absolut vertraulich behandelt“, ergänzt Thorsten Lemke. „Eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist von großer Bedeutung, um die Schüler bestmöglich zu begleiten und eine gute Lösung zu erreichen.“

Das Schulsozialarbeitteam im Überblick: 

Bischöfliches Cusanus-Gymnasium

Hilda-Gymnasium

Ulrike Bourry: Tel. 0151 65243162, bourry@caritas-koblenz.de

Eichendorff-Gymnasium

Görres-Gymnasium

Anne-Sophie Fritsche: Tel. 0151 17232396, fritsche@caritas-koblenz.de

Max-von-Laue-Gymnasium

Heike Instenberg: Tel. 0175 7592420, instenberg@caritas-koblenz.de

Gymnasium auf dem Asterstein

St. Franziskus-Schule Koblenz

Isabelle Saß: Tel. 0170 5847302, sass@caritas-koblenz.de

Gymnasium auf der Karthause

Marzena Szklarska: Tel. 0175 6956575, szklarska@caritas-koblenz.de

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