Sport

 

Ab 18.Juni: Bundesnotbremse erlaubt Wettkampf im Sport

Ab dem 18.Juni kann der Ball wieder rollen. Dann sollen auch Wettkämpfe möglich sein.


In einer Woche könnte es starke Lockerungen für die Amateursportler in der Region geben. Bleibt die Inzidenz auch bis zum 18.Juni 2021 unter 50, könnten die Amateure schnell in einen normalen Ablauf zurückkehren. 

Positive Nachrichten gibt es für alle Sportler aus der Landeshauptstadt. Die Landesregierung hat den Perspektivplan Rheinland-Pfalz in zwei Stufen fortgeschrieben und in diesem Rahmen weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Davon profitiert insbesondere auch der Sport. Bisher dürfen nur 20 Personen außen gemeinsam Sport treiben, Wettkämpfe sind allerdings verboten. Ab dem 18.Juni könnte das Geschichte sein. Folgende Lockerungen sieht der Perspektivplan vor: 

  • Ausübung von Sport/Kultur bei einer Inzidenz unter 100: 30 teilnehmende Personen sind im Freien gestattet.
  • Ausübung von Sport/Kultur bei einer Inzidenz unter 50: Außen sind 50 teilnehmende Personen ohne Test gestattet.
  • Veranstaltungen im Kultur/Sportbereich bei einer Inzidenz unter 100: Veranstaltungen können mit 250 Zuschauern außen ohne Test stattfinden.
  • Veranstaltungen im Kultur/Sportbereich bei einer Inzidenz unter 50: Für den Außenbereich gilt: 500 Zuschauer können eine entsprechende Veranstaltung besuchen.
  • Zuschauer im Amateursport sind in selber Anzahl wie im Profisport wieder zugelassen.

Für den Jugend- und Erwachsenensport würde das bedeuten, dass ab 18.Juni normale Wettkämpfe erlaubt sind. Der Fußball-Rheinlandpokal der Senioren könnte dementsprechend wie geplant ab dem 24.06.2021 gespielt werden und auch Jugendspiele wären durchführbar. 

Aktuell liegt die landesweite Inzidenz in Rheinland-Pfalz bei 20,0. In der Aktuell4U-Region liegen folgende Inzidenzen vor: Koblenz (11,7), Mayen-Koblenz (11,7), Neuwied (20,2), Rhein-Hunsrück (16,5), Rhein-Lahn-Kreis (23,7), Vulkaneifel (44,5). (Stand: 10.06.2021, 14:00 Uhr). Dementsprechend wären Wettkämpfe problemlos möglich. Im ganzen Bundesland weist nur der Landkreis Zweibrücken (61,4) eine Inzidenz größer 50 auf.