Sport

 

Lotto Kern-Haus: Dominanz beim Finale der Rad-Bundesliga

Sieger Alex Tarlton bei der Zieldurchfahrt. (Foto: Team Lotto Kern-Haus)

Das Podium nach dem finalen Lauf mit Alex Tarlton (mitte) auf Platz 1 und Jan Hugger (rechts) auf Platz drei. (Foto: Team Lotto Kern-Haus)


Das Team Lotto Kern-Haus hat den Abschluss der Rad-Bundesliga in Wenholthausen und zugleich auch die Berg-DM dominiert. Mit dem Sieg beim letzten Lauf der Rad-Bundesliga in Wenholthausen durch Alex Tarlton, der damit auch seinen U23-Bergmeister DM-Titel verteidigte, und Platz drei durch Jan Hugger lieferten die Fahrer vom Team Lotto Kern-Haus einen bärenstarken Auftritt ab.

Den letzten Lauf der Rennserie konnte Alex Tarlton im Sprintduell vor Johannes Adamietz (Saris Rouvy Sauerland) gewinnen. Damit verteidigte er auch seinen DM-Titel in der U23 als Bergmeister. Dahinter überquerte Jan Hugger nach starkem Finale den Zielstrich als Dritter, wurde Deutscher Vize-Bergmeister der Elite und setzte damit den Führenden in der Rad-Bundesliga Gesamtwertung Jon Knolle (Saris Rouvy Sauerland) noch mächtig unter Druck. Wäre Knolle, der Achter geworden ist, nur drei Plätze weiter hinten über den Zielstrich gerollt, hätte ihm Jan Hugger noch den Gesamtsieg entrissen. Dennoch war Teamchef Florian Monreal sehr zufrieden mit der Leistung seiner Fahrer:

Chapeau an die Jungs. Wir haben eindrucksvoll gezeigt, dass wir heute die Stärksten waren. Wir sind ab Runde eins von vorne gefahren, um das Rennen hart zu machen. Am Ende wurde es mit der Gesamtwertung noch mal richtig eng, es war bis auf die letzten Meter spannend, mit dem besseren Ende für die Sauerländer. - Florian Monreal (Teamchef Team Lotto Kern-Haus)

In der vierten von zehn Runden hatte sich Alex gemeinsam mit Adamietz aus dem Feld abgesetzt. Um Knolle, den Bundesliga Spitzenreiter, unter Druck zu setzen, hielten die übrigen Lotto Kern-Haus Profis das Tempo hoch, so dass auch immer wieder Fahrer aus dem Hauptfeld zurückfielen. Zu Beginn der letzten Runde erhöhte Ole Theiler mit Jan am Hinterrad das Tempo. Als Jan Hugger dann attackierte, schaffte er als Solist den Sprung in die vor ihm liegende Verfolgergruppe. Im Finale gewann er den Sprint der Verfolger und kam als Dritter ins Ziel. Damit fehlten ihm am Ende nur 39 Punkte auf den Gesamtsieger Knolle (1131 Punkte).