Leon Dreiser hat beim Oldtimer Grand Prix am Nürburgring sein erstes Podium im LMP3-Motorsport erreicht. Der aus Mayen stammende Rookie belegte im zweiten Rennen seiner LMP3-Karriere den dritten Platz und fuhr dabei einen LMP3 der ersten Generation.

Nürburgring |

Dreiser lag im Rennen zeitweise auf dem zweiten Rang und verteidigte die Position über mehrere Runden gegen Fahrzeuge neuerer LMP3-Generationen. Auf den Geraden war der technische Unterschied zu den moderneren Fahrzeugen spürbar.

Im weiteren Rennverlauf kam es zu einem Zweikampf, bei dem Dreiser von einem Konkurrenten gedreht wurde. Dadurch verlor er den zweiten Platz. Anschließend brachte er seinen Rennsport-Rössler-LMP3 ins Ziel und sicherte sich Rang drei.

Erstes Podium im zweiten LMP3-Rennen

Bereits bei seinem LMP3-Debüt in Hockenheim hatte Dreiser mit zwei vierten Plätzen in der Pro-3-Klasse Ergebnisse unter den ersten Vier erzielt. Am Nürburgring folgte nun das erste Podium.

Bei der Siegerehrung stand Dreiser gemeinsam mit Christian Klien und Klaus Abbelen auf dem Podium. Für den Mayener hatte das Ergebnis aufgrund seiner Verbindung zum Nürburgring eine besondere Bedeutung.

Zusammenarbeit mit Rennsport Rössler

Dreiser ist Vorstandsmitglied des AC Mayen und wurde bereits in seiner Jugend im Kartsport gefördert. Gemeinsam mit Rennsport Rössler arbeitet er an der Weiterentwicklung des Setups des älteren LMP3. Dabei fließen seine Erfahrungen aus dem Fahrzeug in die Abstimmung ein.

Nach zwei Rennveranstaltungen stehen damit zwei Ergebnisse in den vorderen Positionen und ein erstes Podium für den LMP3-Rookie zu Buche.