Im zweiten Jahr der Maßnahme ist die Zahl der Verstöße zurückgegangen: Bei 164.490 gemessenen Fahrzeugen wurden 6.748 Überschreitungen festgestellt. Im Vorjahr waren es 7.284 Verstöße bei 160.398 Messungen. Die Quote sank damit von 4,54 auf 4,10 Prozent.
Durchführung der Kontrollen
Für die Überwachung nutzt das Ordnungsamt ein mobiles Blitzfahrzeug sowie ein flexibel einsetzbares Stativ. Die Kontrollen finden zu unterschiedlichen Tageszeiten, auch abends und an Wochenenden, statt. Die betroffenen Stadtteile werden vorab über die Social-Media-Kanäle der Stadt angekündigt.
Ergebnisse und Auffälligkeiten
Der höchste gemessene Wert lag 2025 bei 98 km/h in einem Tempo-50-Bereich auf der Friedrich-Rech-Straße in Niederbieber. Insgesamt wurden 25 Fahrverbote ausgesprochen. Zusätzlich konnten 38 Handyverstöße festgestellt werden.
Einnahmen aus Verwarnungen und Bußgeldern
Die ausgesprochenen Verwarnungen und Bußgelder summierten sich auf 209.310 Euro, von denen rund 191.357 Euro bereits eingegangen sind. Damit lagen die Einnahmen etwa 18.000 Euro unter dem Vorjahresniveau.
Häufige Messstandorte
Zu den Standorten mit den meisten festgestellten Verstößen zählen die Gladbacher Straße, die Dierdorfer Straße und die Blücherstraße. Die Auswahl der Messstellen erfolgt in Abstimmung mit der Polizei unter Berücksichtigung von Unfallzahlen, örtlichen Gegebenheiten und Bürgerhinweisen.
