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Lage und vorbeugende Maßnahmen in Sachen Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner kann für Natur und Mensch eine Gefahr darstellen. (Foto: Pixabay)


Derzeit ist – wie in den vorherigen Jahren – wieder mit dem Auftreten von Raupen des Eichenprozessionsspinners zu rechnen, auch im Rhein-Hunsrück-Kreis. Diese Insekten sind nicht nur Verursacher von Fraßschäden an Bäumen, sondern sie können auch gesundheitliche Beeinträchtigungen beim Menschen auslösen.

Die Haare der Raupen (sog. „Brennhaare“) können beim Menschen allergische Reaktionen bis hin zu einem allergischen Schock verursachen.

Die bei Kontakt vorkommende allergische Reaktion des Immunsystems kann verschiedenartig sein. Zu den möglichen Symptomen gehören Hautausschläge mit Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Brennen; auch eine Quaddelbildung an der Haut kann auftreten. Zusätzlich begleitende Allgemeinsymptome können Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung sein. Das Einatmen der Haare kann zu Asthma-Symptome führen.

In der Region können wie in den vorherigen Jahren Bäume vom Vorkommen der Eichenprozessionsspinner betroffen sein. Die Kreisverwaltung rät dabei zu besonderer Vorsicht. Bei auftretenden Allergie-Symptomen sollte ärztliche Untersuchung erfolgen. Dabei sollte auf den Kontakt mit Raupenhaaren hingewiesen werden.

Das Gesundheitsamt folgende Vorsichtsmaßnahmen:
  • Abstand zu betroffenen Bäumen halten
  • Raupen und Gespinste nicht berühren
  • Nach direktem Kontakt mit Raupenhaaren: Duschen mit Haarreinigung, danach Bekleidungswechsel
  • Empfindliche Hautbereiche (z.B. Nacken, Hals und Unterarme) schützen