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Polizei Koblenz: Bericht zur zweiten Wochenhälfte

Die Polizei Koblenz berichtet über die Geschehnisse der zweiten Wochenhälfte. (Foto: Red.)


In ein Geschäft im Koblenzer Forum Mittelrhein wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eingebrochen. In der letzten Nacht kam es zu Streitigkeiten am Florinsmarkt. Zudem ist die Polizei Koblenz immer wieder mit Schockanrufen bei Senioren beschäftigt.

Die Vorfälle in der Übersicht:

Einbruch in ein Geschäft

In der Nacht von Mittwoch, dem 23. Februar, auf Donnerstag, dem 24. Februar, brachen unbekannte Täter in ein Geschäft für Computerspiele im Koblenzer Forum Mittelrhein ein. Die Tat wurde am Donnerstagmorgen, um kurz vor 9 Uhr entdeckt. Die Täter haben sich über den Personaleingang Zutritt zu Geschäft verschafft. Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0261/103-2690.

Erneut Schockanrufe bei Senioren

Derzeit wird im Bereich Koblenz wieder verstärkt versucht, ältere Menschen am Telefon zu um Geld und Wertgegenstände betrügen. In den letzten Tagen wurden eine ganze Reihe dieser Anrufe bei der Kriminalwache angezeigt. Meist taten die Betroffenen das einzig Richtige - sie legten einfach auf.

Nicht so eine 85-jährige Koblenzerin. Sie wurde am Donnerstag beinahe Opfer eines sog. "Schockanrufers". Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und hatte sie am Telefon glauben gemacht, ihre Tochter habe einen Verkehrsunfall verursacht, sitze in Haft und benötige nunmehr einen fünfstellilgen Geldbetrag, um auf Kaution wieder freizukommen. Die Geschädigte glaubte dem Anrufer, ging zur Bank und wollte den Betrag abheben. Glücklicherweise fiel einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin der ungewöhnliche Auszahlungsvorgang auf. Sie verständigte die "richtige" Polizei, die der sichtlich geschockten Seniorin dann den Betrugsversuch erklärten. In diesem Zusammenhang weist die Kriminalpolizei Koblenz immer wieder auf die ständig wiederkehrenden Betrugsversuche dieser sog. "Call-Center-Betrüger" hin. Mit unterschiedlichsten Legenden - mal als Enkelkind, mal als falscher Polizeibeamter, mal als falscher Staatsanwald - wird immer wieder versucht, meist ältere Menschen zur Übergabe von Geld und Wertgegenständen zu bewegen. Leider manchmal auch mit Erfolg. Die Kriminalpolizei rät in diesen Fällen einfach aufzulegen und den vermeintlich in Not geratenen Angehörigen persönlich anzurufen. Dann wird sehr schnell der Betrugsversuch offensichtlich.

Sturzbesoffen Helfer angepöbelt und Widerstand geleistet

In der vergangenen Nacht auf Freitag, dem 25. Februar, gegen 4 Uhr wurde die Polizei Koblenz zu Streitigkeiten am Florinsmarkt gerufen. Dort war von einer Gruppe junger Menschen eine Person am Boden liegend aufgefunden worden. Nachdem die Helfer dem offenbar sturzbetrunkenen Mann aufgeholfen hatten wurde sie "als Dank dafür" von dem 29-jährigen Koblenzer aggressiv angepöbelt. Bei der anschließenden Personenkontrolle durch die eingetroffenen Polizeikräfte verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv und beleidigte die Polizeikräfte zusätzlich. Er musste, zur Verhinderung weiterer Straftaten, in Gewahrsam genommen werden. Bei der folgenden Festnahme wehrte er sich, schlug und trat nach den Einsatzkräften. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

Quelle: Polizeipräsidium Koblenz