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Regionalelternbeirat kritisiert Busfahrerstreik

Viele SchülerInnen und Eltern hoffen, dass die Bushaltestellen in RLP bald wieder regelmäßig angefahren werden. (Foto: Pixabay)


Der Regionelternbeirat Koblenz hat einen offenen Brief an Verdi-Verhandlungsführer Marko Bärschneider und VAV-Geschäftsführer Heiko Nagel verfasst. Die Schulelternbeiräte im Ahrtal sehen die Vertragsverhandlungen zu den Busfahrerstreiks auf den Rücken der Kinder ausgetragen.

Dass von Streiks im Öffentlichen Personennahverkehr nicht zuletzt SchülerInnen, die auf ihrem alltäglichen Schulweg meistens auf Bus und Bahn angewiesen sind, stark betroffen sind, ist nichts Neues. Der momentane Streik im privaten Omnibusgewerbe erstreckt sich über weite Teile von Rheinland-Pfalz. So sind auch die SchülerInnen im ohnehin schwer gebeutelten Ahrtal davon betroffen. 

Der Regionalelternbeirat Koblenz beklagt diesbezüglich in dem an Bärschneider und Nagel adressierten Brief "unzumutbare Belastungen" für Kinder und deren Eltern. Zwar könne und wolle man weder beurteilen, "welche Verhandlungspartner im aktuellen Tarifstreit der Busfahrer nun dafür verantwortlich sind, dass der von Verdi angestrebte Manteltarifvertrag nicht unterzeichnet wird und die derzeit laufenden Streiks beendet werden können" noch wolle man dem Streikrecht als Solchem "im Wege stehen". Dennoch appeliert der Beirat sowohl an die Verhandlungspartner der Arbeitnehmer- als auch an die der Arbeitgeberseite, schnellstmöglich eine Einigung zu erzielen und den Streik somit zu einem Ende zu führen.

Insbesondere die SchülerInnen im Ahrtal tangiere die aktuelle Situation. So haben sich die vor Ort agierenden Schulelternebeiräte mit der Bitte um Hilfe an den Regionalelternbeirat gewandt, um die gerade erst wieder konstant werdenden Möglichkeiten zum Besuch der Schulen im Ahrtal wieder zum Laufen zu bringen.