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Rheinland-Pfalz investierte 2023 21,1 Millionen Euro in den kommunalen Katastrophenschutz

Die Landesregierung nimmt auch 2023 viel Geld in die Hand, um auf Katastrophen wie die Ahrflut besser vorbereitet zu sein. (Foto: Red.)


Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass in diesem Jahr eine Gesamtsumme von 21,1 Millionen Euro für kommunale Baumaßnahmen sowie Beschaffungen von Fahrzeugen und Geräten im Brand- und Katastrophenschutz zur Verfügung steht.

In allen Landesteilen werden Maßnahmen gefördert, die den ehrenamtlichen Einsatzkräften zugute kommen.

Wir wollen die Leistungsfähigkeit und Ausstattung unserer Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten nachhaltig verbessern. Deshalb stellen wir in diesem Jahr mit insgesamt 21,1 Millionen Euro ein besonders großes Förderpaket zur Verfügung. Ein modern ausgestatteter Brand- und Katastrophenschutz spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und dem Schutz vor potenziellen Gefahren wie Wald- und Flächenbränden. - Michael Ebling (Innenminister Rheinland-Pfalz)

Eine zeitgemäße Ausrüstung helfe, um auf Notfallsituationen reagieren können.

Maßnahmen in der aktuell4u-Region

Der Rhein-Hunsrück-Kreis erhält je 89.000 Euro für zwei neue Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz. Diese sollen künftig den Feuerwehren der Verbandsgemeinden Hunsrück-Mittelrhein und Simmern-Rheinböllen zur Verfügung stehen.

In der Region Koblenz und im Westerwald erhält die Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach (Landkreis Neuwied) 482.000 Euro für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Oberraden-Straßenhaus. Zudem erhält die Verbandsgemeinde weitere 78.000 Euro für ein Tanklöschfahrzeug mit 3000 Liter Fassungsvermögen am Standort Waldbreitbach.

Gefördert werden jeweils neue Drehleitern in den Verbandsgemeinden. Der Verbandsgemeinde Weißenthurm (Landkreis Mayen-Koblenz) werden jeweils 30.000 Euro für die Anschaffung neuer Mehrzweckfahrzeuge mit Ladehilfe für die Standorte Kettig, Bassenheim, Weißenthurm und St. Sebastian/Kaltenengers zur Verfügung gestellt. Die Stadt Koblenz erhält eine Förderung in Höhe von 89.000 Euro für ein Löschgruppenfahrzeug im Katastrophenschutz für den Standort Koblenz-Karthause.

In der Region Mosel/Eifel erhalten die Verbandsgemeinden Kaisersesch (Landkreis Cochem-Zell) und die Verbandsgemeinde Gerolstein (Landkreis Vulkaneifel) jeweils 268.000 Euro für eine neue Drehleiter. Auch die verbandsfreie Gemeinde Grafschaft (Landkreis Ahrweiler) erhält 227.000 Euro für eine neue Drehleiter.

Das Förderpaket führt vielerorts dazu, dass wir die Neuaufstellung des Brand- und Katastrophenschutzes verstärkt angehen können und gemeinsam für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz sorgen. - Michael Ebling (Innenminister Rheinland-Pfalz)