Insgesamt stehen noch rund 1,5 Millionen Euro an Spendengeldern zur Verfügung.

Ahr |

Unmittelbar nach der Flutkatastrophe hat der Kreis Ahrweiler ein eigenes Spendenkonto für die Betroffenen der Flutkatastrophe im Ahrtal eingerichtet. Hieraus wurde die Soforthilfe des Kreises (erste, zweite und dritte Auszahlungsrunde) finanziert.

Nach aktuellem Stand sind auf dem Spendenkonto des Kreises insgesamt rund 40,7 Millionen Euro an Spendengeldern eingegangen. Im Rahmen der Soforthilfe des Kreises wurden 39,2 Millionen Euro an die von der Flut Betroffenen ausgezahlt. Dieses Soforthilfeprogramm ist inzwischen beendet.

Insgesamt stehen noch rund 1,5 Millionen Euro an Spendengeldern zur Verfügung.
Der Kreis- und Umweltausschuss hat entschieden, dass dieses Geld und alle weiteren, nach dem 1. Februar 2022 noch eingehenden Spenden für Projekte und Maßnahmen im Rahmen des Wiederaufbaus eingesetzt werden. Über die Details wird der KUA voraussichtlich in seiner Sitzung im Juni 2022 entscheiden.

In den vergangenen Monaten sind die Spendeneingänge generell zurückgegangen. Im Schnitt gehen täglich noch Beträge im niedrigen vierstelligen Bereich ein.

Die Kreisverwaltung hat keine Kosten erhoben. Die eingegangenen Spenden sind 1:1, das heißt ohne jeglichen Abzug von Verwaltungskosten, an die von der Flut Betroffenen im Ahrtal ausgezahlt worden.

 Der Kreis Ahrweiler kann ausschließlich in Hinblick auf die auf dem Spendenkonto des Kreises eingegangenen Spenden Auskünfte erteilen. Zum Umgang und der Verteilung von Spenden anderer Organisationen, Institutionen etc. kann die Kreisverwaltung keine Aussagen treffen.