Am 10. Januar wird Winfried Schäfer, einer der bekanntesten Fußballer aus Mayen, 75 Jahre alt. Schäfer ist nicht nur der erfolgreichste Spieler seiner Heimatstadt, sondern auch ein Trainer, der international Spuren hinterlassen hat.

Mayen |

Bis zu seinem 18. Lebensjahr spielte Schäfer bei der TuS Mayen, bevor ihn sein Jugendtrainer Kurt Waldorf 1968 zu Borussia Mönchengladbach brachte. Dort trainierte er unter der Fußballlegende Hennes Weisweiler und feierte 1979 den Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des Pokals.

UEFA-Pokal 1979: Der sportliche Höhepunkt

Der größte Moment seiner Spielerkarriere war der Sieg im UEFA-Pokal 1979. Nach einem spannenden Finale gegen Roter Stern Belgrad gewann Borussia Mönchengladbach das Rückspiel im Düsseldorfer Rheinstadion mit 1:0. Schäfer war Teil eines Teams, das von Größen wie Berti Vogts und Udo Lattek geprägt wurde.

Erfolgreiche Trainerkarriere: Vom KSC bis nach Jamaika

Von 1986 bis 1998 trainierte Schäfer den Karlsruher SC und führte den Verein in den Europapokal. Besonders legendär ist das 7:0 gegen Valencia. Nach einer kurzen, unglücklichen Station beim VfB Stuttgart ging es für Schäfer ins internationale Geschäft, wo er mit Kamerun 2002 Afrikameister wurde und 2015 Jamaika ins Finale des Continentalcups führte.

Internationale Erfolge und spätere Stationen

Als Nationaltrainer war Schäfer nicht nur in Kamerun und Jamaika erfolgreich, sondern führte auch Teams in Thailand, Iran und Katar. Seine Fähigkeit, Spieler zu fördern und Teams zu formen, machte ihn weltweit bekannt.

„Es geht mir gut“: Winfried Schäfer heute

Trotz seines Alters fühlt sich Schäfer fit und traut sich weiterhin zu, eine Spitzenmannschaft zu trainieren. Für den rheinländischen Fußball bleibt er eine zeitlose Legende, die bis heute von ihrer Heimatstadt Mayen gefeiert wird.