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Derby bei den Nachholspielen in der Rheinlandliga

In der Rheinlandliga kommt es in den nächsten Tagen zu mehreren Nachholspielen. (Foto: Pixabay)


Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie müssen auch in der Rheinlandliga viele Spiele abgesagt werden. Dies führt zu mehreren englischen Wochen. Auch an diesem Mittwoch und Gründonnerstag stehen wieder einige Nachholspiele auf dem Programm. Unter anderem kommt es auch zum Derby zwischen Ahrweiler und Mayen.

Ahrweiler BC - TuS Mayen (Mittwoch, 13. April, 19:30 Uhr):

Rhein-Ahr Derby in Heimersheim. Der Tabellenzweite Ahrweiler trifft auf den Tabellenvierzehnten TuS Mayen. Ein klares Ding? „Nein,“ sagt ABC Spielertrainer Andreas Dick.

Wir haben die Mayener zuletzt zwei Mal beobachten lassen. Das wird eine schwere Aufgabe wo wir alles abrufen müssen. Wir wollen den Schwung der letzten Spiele mitnehmen und streben auch gegen den TuS einen Dreier an. - Andreas Dick (Trainer Ahrweiler BC)

Das Hinspiel in Mayen gewannen die Kurstädter zwar mit 2:0, dennoch war das Spiel auf Augenhöhe. Ahrweiler kann mit einem Sieg Tabellenführer. „Das wäre eine schöne Momentaufnahme, so ein Zwischending“ findet Dick. Verletzungsbedingt fehlen dem ABC Marco Michels und Finn Götte.

Der TuS Mayen hatte zuletzt gegen Ahrweilers Tabellennachbarn Wissen verdient gepunktet und möchte auch den Heimersheimer Kunstrasen nicht mit leeren Händen verlassen. Auswärts läuft es in diesem Jahr richtig gut beim Traditionsverein. Aus vier Spielen wurden zehn Punkte gesammelt. Auf die verletzten Ronaldo Kröber und Kapitän Michael Daub muss der TuS weiterhin verzichten, dafür kommt Routinier Marcel Löhr nach seiner Sperre wieder zurück in die Mannschaft.

Ahrweiler ist für mich weiterhin der Aufstiegsfavorit und im Gesamten eine sehr komplette Mannschaft. Dementsprechend liegt der Druck in diesem Spiel auch bei Ahrweiler. Wir haben in den letzten vier Auswärtsspielen 10 Punkte geholt, fahren mit Selbstvertrauen zum Derby und wissen, dass wir diese Serie mit einer überzeugenden Leistung ausbauen können. - Tobias Uhrmacher (Trainer TuS Mayen) 

SG Eintracht Mendig/Bell - SG Neitersen (Mittwoch, 13. April, 20 Uhr):

Eine unglaubliche Krankheits- und Verletztenmisere macht der SG Eintracht weiterhin zu schaffen. Zu den zahlreichen Verletzten gesellten sich bei der Heimniederlage gegen Bitburg noch drei weitere hinzu. Und jetzt kommt mit der SG Altenkirchen/Neitersen die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga auf den Ausweichplatz nach Kottenheim. Dennoch gibt sich Mendigs (verletzter) Spielertrainer Kodai Stalph kämpferisch:

Neitersen ist die beste Auswärtsmannschaft der Liga und hat sehr positive Ergebnisse in den letzten Spielen erzielt. Wir werden aber natürlich nicht schon vor dem Spiel aufgeben. Wir versuchen das Beste daraus zu machen und zu punkten, auch wenn die personelle Lage wirklich eine Katastrophe ist. - Kodai Stalph (Trainer SG Eintracht Mendig/Bell)

Ob der eine oder andere angeschlagene Spieler zumindest auf der Bank Platz nehmen kann, wird Stalph erst am Spieltag entscheiden.

FC Germania Metternich - VfB Wissen (Donnerstag, 13. April, 20 Uhr):

Nach dem spielfreien Wochenende hat der FC Metternich mit dem Tabellenvierten VfB Wissen eine große Aufgabe vor der Brust. Dennoch ist Germanen Trainer Kühnreich zuversichtlich auch gegen starke Siegerländer was mitnehmen zu können.

Wir spielen gegen eines der Topteams der Rheinlandliga. Wissen steht weit oben in der Tabelle und kann sich noch Aussichten auf einen der beiden vorderen Plätze machen. Trotzdem bin ich zuversichtlich. - Patrick Kühnreich (Trainer FC Germania Metternich)

Und das mit gutem Grund. Metternich stellt eine der besten Heimmannschaften der Rheinlandliga und auch bei der jüngsten Heimniederlage gegen Tarforst war man nicht die schlechtere Mannschaft. Sorgen macht Kühnreich eher die personelle Situation.

Wir haben derzeit wieder vier Corona Fälle im Kader. Personell sieht es also wieder recht eng aus. - Patrick Kühnreich (Trainer FC Germania Metternich)

Die Gäste aus Wissen, die zuletzt gegen Mayen nur ein Unentschieden erreicht haben, sind in Metternich unter Zugzwang, will man auch weiterhin an den Aufstiegsplätzen schnuppern.

Die weiteren Spiele:
  • SV Mehring - SG Ellscheid
  • FC Bitburg - SG Schneifel
  • SG Malberg - TuS Montabaur
  • SG Hochwald - FSV Trier-Tarforst