Im Rheinlandpokalfinale trifft der FC Rot-Weiß Koblenz auf den FV Morbach (Foto: P.Seydel).

FC Rot-Weiß Koblenz schlägt TuS und steht im Rheinlandpokalfinale

Im stadtinternen Rheinlandpokalhalbfinale besiegte am Sonntagnachmittag Regionalligist FC Rot-Weiß Koblenz die TuS Koblenz mit 2:0. Im Finale wartet auf den Regionalligisten jetzt der FV Morbach im Kampf um den zweiten Pokalsieg für die Koblenzer. Die TuS verdiente sich ein Lob des Gegners während Heiner Backhaus konstatieren musste: "Wir haben nicht gut gespielt, aber es hat gereicht."

Vor 962 Zuschauern im Stadion Oberwerth traf der FC Rot-Weiß Koblenz auf eine ersatzgeschwächte TuS Koblenz, die mit einer sehr jungen Mannschaft ins erste Pflichtspielderby seit dem Rheinlandpokalfinale 2018 startete. Die Ausgangslage auf dem Platz war klar: die TuS Koblenz war erstmalig der Underdog im Derby gegen die Koblenzer Vorstädter und setzte vor allem auf ein schnelles Umschaltspiel mit dem sie die Rot-Weißen überraschen wollten. Die Mannschaft von Heiner Backhaus hingegen übernahm schnell die Verantwortung mit dem Ball und attackierte die junge Koblenzer Mannschaft bereits früh. 

Dabei spielte den Rot-Weißen der Spielverlauf schnell in die Karten. Nachdem sich beide Mannschaften zehn Minuten lang eher abtasteten führte die erste richtige Chance gleich zur Führung für Rot-Weiß: Marko Stojanovic hatte auf dem rechten Flügel zu viel Zeit zum Flanken und Osman Atilgan in der Mitte keinen Gegenspieler - und traf per Kopf zum 1:0 für den Regionalligisten (13.). Die TuS versuchte trotz des frühen Rückstands mutig nach vorne zu kombinieren und ließ den Ball gefällig durch die eigenen Reihen laufen ohne jedoch ernsthafte Durchschlagskraft zu entwickeln. Glück hatten die Schängel dann bei einem Rot-Weißen Konter als Neuzugang Jakob Lemmer nach Fouley-Pass nur die Oberlatte traf (25.). Eine Minute später musste TuS-Routinier Daniel von der Bracke angeschlagen den Platz verlassen. Die TuS Koblenz spielte weiter selbstbewusst und versuchte immer wieder Jeon Jion und Yusupha Sawaneh, der viele gefällige Aktionen hatte,  auf den Flügeln ins Spiel zu bringen. Gegen die schnellen Außenverteidiger des Regionalligisten hatten beide aber einen schwierigen Stand. Die beste Chance für die TuS hatte noch Umut Sentürk (37.) der einen Freistoß aber in die Arme von Baboucarr Gaye schoss. 

In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Die TuS zeigte sich bemüht die Kugel laufen zu lassen während die Backhaus-Elf die Räume sehr eng machte und nicht unbedingt mehr für das Spiel tat als nötig. Aber das taten sie effektiv: nach einem TuS-Freistoß konterte Rot-Weiß schnell über Fouley, Atilgan und den agilen Dylan Esmel, der Umut Sentürk austanzte, den Ball in den Rückraum legte wo Iosif Maroudis nur noch den Fuß hinhalten musste - 2:0 (59.). Das Spiel veränderte sich in der Folge nicht. Die TuS hatte viele Spielanteile, schaffte es aber fast nie das Spiel in die rot-weiße Hälfte zu verlegen oder Gefahr für das gegnerische Tor auszustrahlen. 

Nach 90 Minuten stand unter dem Strich ein souveräner Sieg für den Regionalligisten, der seine Klasse ausspielte und einen nie gefährdeten 2:0 - Derbysieg einfuhr. Im Finale trifft Rot-Weiß jetzt auf Rheinlandligist FV Morbach, das die SG Mendig / Bell mit 4:1 besiegte. Ein Termin für das Spiel steht noch nicht fest. 

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