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LG Rhein-Wied: Mehrkämpfer können für DM planen

Leonie Böckmann erreichte in Darmstadt die Norm für die Mehrkampf-DM. (Foto: Wolfgang Birkenstock)


Mit einem klar definierten Ziel reiste Leonie Böckmann  nach Darmstadt, wo die besten hessischen Mehrkämpfer ihre Landesmeister ermittelten. Die Athletin der LG Rhein-Wied wollte die Norm für die deutsche Meisterschaft in Angriff nehmen und meisterte diese mit Erfolg. Mit 3365 Zählern überbot das W14-Talent die geforderte Mindestleistung von 3330 Punkten. Leonie Böckmann ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits Mehrkampf-Norm-Erfüller Nummer sieben der LG Rhein-Wied.

Hendrik Reinhard hat die Vorleistung (6232 Punkte) erbracht, um am 27./28. August in Bernhausen im Männer-Zehnkampf an den Start zu gehen. Auf einen Wettkampf an gleicher Stelle darf sich Vivien Ließfeld (U20, 4542 Punkte) einstellen. Die Altersklassen U16 und U18 tragen ihre Meisterschaften in Halle an der Saale aus, wo allerdings aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auf 24 Teilnehmer pro Konkurrenz reduzierte Startfelder zugelassen sind.

Amelie Schmitt als derzeit Viertplatzierte der DLV-Bestenliste in der W14 (3534 Punkte) und Celina Medinger (W15, 3654 Punkte, Platz 15) werden so gut wie sicher dabei sein, wenngleich der Qualifikationszeitraum erst am 14. August endet und sich das Ranking bis dahin noch verschieben kann. Stand jetzt wäre auch Samuel Lehnart (M14, 4287 Punkte) als 22. dabei. Marie Böckmann (U18, 4495 Punkte) muss abwarten, wie meldewillig die vor ihr platzierte Konkurrenz ist. Böckmann rangiert in der aktuellen Bestenliste auf Position 38. Ihrer eingangs erwähnten Schwester Leonie würde der DM-Verzicht von einer besser platzierten Athletin reichen, um in Halle antreten zu können. Sie findet sich derzeit auf Rang 25 wieder.

Auch der männliche Nachwuchs U16 ist für die Team DM in Hamburg qualifiziert

Eine weitere gute Nachricht erreichte die LG Rhein-Wied derweil bezüglich der Team-DM Jugend in Hamburg. Neben der weiblichen U20- und U16-Mannschaft wird auch die männliche U16 an der Elbe bei einem historischen Ereignis für die heimische Leichtathletik vertreten sein. Noch nie zuvor hatte sich eine rheinländische Mannschaft für dieses Wettkampfformat qualifiziert, die Rhein-Wieder schafften es zu dritt. Die Jungen rücken nach, weil die Startgemeinschaft Mannheim/Dossenheim/Rohrbach auf ihren Startplatz verzichtet.