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Oberliga-Vorschau: 12. Spieltag

Die Spieler von Mülheim-Kärlich hoffen, gegen Salmrohr endlich wieder einen Sieg bejubeln zu dürfen. (Foto: SG 2000 Mülheim-Kärlich)


Die SG 2000 Mülheim-Kärlich eröffnet die Rückrunde in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Staffel Nord am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel in Salmrohr. Auf dem Quintinsberg kommt es am Samstagnachmittag zum Hunsrück-Derby zwischen Karbach und Emmelshausen. Zudem empfängt TuS Koblenz mit Engers eine weiter Mannschaft aus der aktuell4u-Region.

FSV Salmrohr – SG 2000 Mülheim-Kärlich (Freitag, 15. Oktober, 19:30 Uhr):

Nach der unglücklichen Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende in Karbach, wird Mülheim-Kärlich am Freitagabend wohl mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch zum FSV Salmrohr reisen. In den letzten Spielen hat die Mannschaft von Thomas Arzbach ein wenig die gute Ausgangslage in der Liga verspielt, die man sich zwischenzeitlich durch drei Siege in Folge erarbeitet hatte. Es folgte das Abrutschen in der Tabelle bis auf Rang zehn. Allerdings liegt Salmrohr noch einen Platz hinter den heutigen Gästen. Im Hinspiel konnte die Mannschaft aus dem Salmtal etwas glücklich als Sieger den Platz verlassen. Somit gibt es für Mülheim-Kärlich also Gründe genug für eine Wiedergutmachung. Mit einem Sieg könnte die SG 2000 von den Punkten mit dem sechstplatzierten der Liga gleichziehen und somit den Anschluss an die Aufstiegsrunde halten. Verliert Mülheim-Kärlich jedoch, würde Salmrohr aufschließen und der Blick müsste sich langsam aber sicher nach unten richten. Ein Unentschieden würde beiden Mannschaften nicht weiterhelfen.

TuS Koblenz – FV Engers (Samstag, 16. Oktober, 14:00 Uhr):

Zum Rückrundenstart geht es für die TuS Koblenz auf dem heimischen Oberwerth gegen den FV Engers. TuS-Trainer Anel Dzaka erwartet ein schweres Spiel: „Uns erwartet ein Gegner der unter die ersten drei der Tabelle gehört und über sehr viel Erfahrung verfügt. Wir wollen sie sportlich ärgern und da weitermachen, wo wir in den letzten Spielen aufgehört haben.“ Verzichten muss er dabei auf Innenverteidiger Daniel von der Bracke (Wade) und die Langzeitverletzten Ozan Ekici (Kreuzbandriss) und Eldin Hadzic (Schulter). Alen Muharemi hingegen steht erstmals nach einigen Wochen, aufgrund beruflicher Verpflichtungen, wieder im Kader. Ob Jacob Pistor (krank) zur Verfügung steht, entscheidet sich erst kurz vor der Partie. Hoffnungsvoll bei dem Kampf um die drei Punkte, stimmen Anel Dzaka die letzten Auftritte, auch gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern: „Wir haben fast Nichts zugelassen, hatten aber auch drei, vier hundertprozentige Chancen, die wir nutzen müssen. Da war mehr drin als ein Punkt, das haben wir analysiert und die Jungs werden sich auch dafür bald belohnen.“

Nur kurz durchatmen stand für den FV Engers diese Woche auf dem Programm. Trainer und Mannschaft ließen am Montag nach einer leichten Trainingseinheit die Hinrunde noch einmal Revue passieren. „Wir waren nach vier Spieltagen Tabellenletzter. Jetzt haben wir vier Punkte Vorsprung auf den siebten Tabellenplatz. Doch dafür können wir uns nichts kaufen. Es gibt bis Dezember keine leichten Spiele mehr, um unser Ziel die Play-offs zur Meisterschaftsrunde zu erreichen“, sagt FVE-Trainer Sascha Watzlawik.  Dieses Ziel haben die Koblenzer auch. Nach dem 1:1 im Hinspiel in Engers und einer Siegesserie zu Saisonbeginn hat die TuS mittlerweile zwei Punkte Rückstand auf Platz sechs. „Wir haben alle Druck, doch Koblenz sicherlich noch etwas mehr. Bei einer Niederlage wäre der Abstand zu uns bereits sieben Punkte“, erwartet Watzlawik eine offensive ausgerichtete Heimmannschaft.

Personell hat sich die Lage am Wasserturm etwas entspannt. Auch, wenn mit Jonas Runkel einer der spielstärksten Akteure der vergangenen Woche mit Grippe auszufallen droht. Ebenfalls weiter fehlen wird Thilo Kraemer, der bisher noch kein Spiel für den FVE absolvieren konnte. „Thilo ist im Lauftraining. Wann er zur Mannschaft stoßen wird, ist noch fraglich. Wir wollen nichts riskieren“, hofft Watzlawik, dass Kraemer in der Rückrunde noch einige Spielen machen kann. Ansonsten sieht der Engerser Trainer dem Derby optimistisch entgegen: „Spiele gegen TuS Koblenz zählen zu den absoluten Highlights der Saison. Da brauche ich keinen Spieler zusätzlich zu motivieren. Die TuS hat sich gegenüber dem Hinspiel verstärkt. Das wird eine Partie auf Augenhöhe“, erwartet Watzlawik einen ähnlichen Verlauf wie im Hinspiel. Dort glänzte Koblenz in den ersten 45 Minuten, während Engers im zweiten Abschnitt die bessere Mannschaft stellte.  

FC „Blau-Weiß“ Karbach – TSV Emmelshausen (Samstag, 16. Oktober, 15:30 Uhr):

Es ist wieder Derbyzeit im Vorderhunsrück. Gleich am ersten Spieltag der Rückrunde treffen die beiden größten Mannschaften der Verbandsgemeinde aufeinander. Nur wenige Kilometer trennt die beiden Vereine. Das Hinspiel ist den Fans sicherlich in Erinnerung geblieben. Mit einem fulminanten 6:0-Erfolg schoss der FC Karbach den damaligen Gastgeber aus Emmelshausen aus dem eigenen Stadion. Morgen ist wohl ein umkämpfteres Spiel zu erwarten. Aus diesem besonderen Anlass erscheint in Kürze ein separater und ausführlicher Spielbericht.