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Oberliga-Vorschau: 6. Spieltag der Auf- und Abstiegsrunde

Die Vorberichte zum 6. Spieltag der Auf- und Abstiegsrunde in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. (Foto: Pixabay)


Nach einem erfolglosen Osterwochenende, an dem alle fünf Oberliga-Teams aus der aktuell4u-Region eine Niederlage hinnehmen mussten, lief es unter der Woche bei diversen Nachholspielen etwas besser. Koblenz und Mülheim-Kärlich konnten einen Sieg einfahren. Karbach verlor trotz Leistungssteigerung in Ludwigshafen. Nun steht der nächste Spieltag vor der Tür.

Meisterrunde:
TuS Mechtersheim - FC "Blau-Weiß" Karbach (Samstag, 23. April, 15:30 Uhr):

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge möchte der FC Karbach am Wochenende beim Tabellenletzten in Mechtersheim endlich wieder einen Sieg einfahren. Generell ist die Bilanz in der Meisterrunde bislang sicherlich nicht das, was sich die Verantwortlich erhofft haben. Von vier Partien gingen drei verloren. In zwei Spielen blieb die Mannshaft von Maximilian Junk sogar ohne eigenen Treffer. Allerdings ist auch zu erwähnen, dass die "Blau-Weißen" bereits schwierige Spiele gegen VfR Wormatia Worms und FC Arminia 03 Ludwigshafen, zwei Spitzenteams der Liga, hinter sich gebracht hat. Bei diesen Spielen musste sich der FC Karbach jedoch deutlich geschlagen geben. Während gegen Worms auch das Auftreten der Mannschaft nicht stimmte, gelang gegen Ludwigshafen unter der Woche eine sichtliche Leistungssteigerung. Leider ohne Ertrag. Dennoch schöpft FCK-Coach Junk Mut aus dem Auftritt beim Tabellendritten:

Wenn wir gegen Mechtersheim unser Spiel aus Ludwigshafen über die gesamte Spielzeit auf den Platz kriegen, können wir etwas zählbares mit nach Hause nehmen. - Maximilian Junk (Trainer FC "Blau-Weiß" Karbach)

Bei der Betrachtung der Leistung des FC Karbach der letzten Wochen ist jedoch auch zwingend zu erwähnen, dass dem Trainer den Vorderhunsrücker zurzeit einige wichtige Akteure fehlen. Einer davon ist Top-Torjäger Max Wilschrey, der mehrere Spiele aussetzen musste und auch gegen Mechtersheim nicht zur Verfügung steht. Schoss der Stürmer in der Nordstaffel noch 15 Tore, fehlen dem FC Karbach jetzt genau diese Treffer. Zuletzt in Ludwigshafen fehlten ganze neun Spieler aus verschiedenen Gründen. Mit Florian Bauer und Yannick Rinker kehren immerhin zwei Spieler für das Auswärtsspiel am Wochenende zurück. Somit stehen neben Wilschrey auch Tim Puttkammer, Janik Otto, Kevin Leidig, Jakob Schink und Johannes Göderz. Der Einsatz von Eric Peters ist noch fraglich.

FV Dudenhofen - FV Engers 07 (Samstag, 23. April, 15:30 Uhr):

Der FV Engers möchte nach der 0:3-Schlappe an Ostersamstag beim FC Arminia Ludwigshafen eine neue Serie starten. Vor der Partie in Ludwigshafen hatten die Engerser zehn Spiele ohne Niederlage absolviert. Eigentlich hätte die Partie am Samstag im Engerser Stadion am Wasserturm stattfinden sollen. Doch bereits kurz vor der Sommerpause wird das Dudenhofener Stadion samt Rasenplatz saniert. Das Spiel hätte auf einem Nebenplatz durchgeführt werden müssen.

Deshalb war es für uns kein Problem, dass Heimrecht zu tauschen. Zumal Dudenhofen einem Flutlichtspiel an einem Freitagabend am Wasserturm zugestimmt hat. Das bringt uns sicherlich mehr Zuschauer, als am jetzigen Wochenende. Auch sportlich ist der Tausch kein Problem. Zwei Auswärtsspiele in Folge muss die Elf verkraften. Die Mannschaft ist heiß, die Pleite von Ludwigshafen auszubügeln. Das erwarte ich auch. - Sascha Watzlawik (Trainer FV Engers)

Der Trainer des FVE zeigte sich über die Leistung einiger Leistungsträger bei dem Auftritt bei der Arminia enttäuscht. Doch einige muskuläre Probleme und einige Coronaerkrankungen sorgten für schwache Trainingsbeteiligungen in den vergangenen Tagen. Eine optimale Vorbereitung war unmöglich.

Es kehren einige Spieler mit Freitestungen zurück. Doch ob sie wieder über 90 Minuten spielen können, ist mehr als fraglich. Wir werden auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Unser Hauptaugenmerk liegt jetzt schon auf dem Finale um den Rheinlandpokal am 21. Mai. Bis dahin müssen alle fit sein. Dann zählt es. - Sascha Watzlawik (Trainer FV Engers)

Zudem schaut er und sein Trainerstab genau hin, wer voll mitzieht, und wer nicht. Watzlawik will den Konkurrenzkampf für die Anfangsformation im Finale schüren:

Jeder bekommt in der Meisterschaft mindestens eine Chance, sich zu präsentieren. Dann entscheiden wir, wem wir vertrauen. - Sascha Watzlawik (Trainer FV Engers)

Mit Daniel Fiege und Kevin Dreidoppel kehrten diese Woche zwei langzeitverletzte Akteure wieder ins Mannschaftstraining zurück. Auch Jonas Runkel, Manoel Splettstößer, Christopher Freisberg und Niklas Hermann könnten wieder zum Kader stoßen. Dagegen fehlt Marcel Stieffenhofer nach seiner Gelb-Roten Karte in Ludwigshafen definitiv.

Das wird ein ganz enges Spiel. Ludwigshafen ist sehr robust und verfügt über gute Standards. Zudem haben sie vor kurzem Waldalgesheim völlig verdient besiegt. Einsatz und Wille müssen bei uns wieder stimmen. Wir wollen mutiger nach vorne spielen. - Sascha Watzlawik (Trainer FV Engers)

TuS Koblenz - FC Arminia 03 Ludwigshafen (Sonntag, 24. April, 14 Uhr):

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Abstiegsrunde:
TSV Emmelshausen - TSG Pfeddersheim (Samstag, 23. April, 17:30 Uhr):

Vier Spiele ohne Sieg und zuletzt die deutlich Niederlage in Jägersburg stehen beim TSV Emmelshausen zu Buche. Und nun ist der Tabellenführer der Abstiegsrunde am Samstag auf dem Kunstrasenplatz im Vorderhunsrück zu Gast. Doch neben dieser gruseligen Serie, gibt es auch eine Statistik, die TSV-Coach Julian Feit und seiner Mannschaft Mut machen wird:

Zuhause haben wir die letzten beiden Spiele kein Gegentor bekommen. - Julian Feit (Trainer TSV Emmelshausen)

Pfeddersheim hat seine vier bisherigen Spiele, bei zwei Siegen und zwei Unentschiedn, allesamt nicht verloren. Der Abstand auf die Abstiegsplätze beträgt schon neun Punkte. Bei einem Sieg in Emmelshausen könnte der Vorsprung weiter anwachsen. Währenddessen benötigt Emmelshausen dringend Punkte, um weiterhin vom Klassenerhalt träumen zu dürfen. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt schon zehn Punkte, bei sieben verbleibenden Partien. Vor allem in der Offensive müssen die morgigen Gastgeber nachlegen. Nur ein eigener Treffer in den letzten vier Spielen ist im Abstiegskampf viel zu wenig. Die Defensive steht, abgesehen von der neulichen 0:7-Niederlage in Jägersburg, ziemlich stabil, wie der TSV-Coach bereits bemerkte. Somit hat sich Trainer Julian Feit folgenden Plan für das Spiel am Wochenende zurechtgelegt, die Pleite in Jägersburg noch im Hinterkopf:

Wir müssen eine ganz andere Lauf- und Zweikampfintensität an den Tag legen. Natürlich ist der Gegner gerade in der Offensive sehr stark, wir wollen sie aber auch beschäftigen und uns nicht komplett in die Defensive drängen lassen. - Julian Feit (Trainer TSV Emmelshausen)

Auch gegen Pfeddersheim muss Feit wieder auf den ein oder anderen Spieler verzichten, auch wenn sich das Lazarett langsam lichtet. Gegen den Tabellenführer der Abstiegsrunde werden O'Neal David, Nicolas Bruchmann, Gerrit Wißfeld und Paolo Walther nicht zur Verfügung stehen.

FC Speyer 09 - SG 2000 Mülheim-Kärlich (Sonntag, 24. April, 16 Uhr):

Ein ausführlicher Bericht folgt.