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Rheinlandliga-Vorschau: 1. Spieltag

Auch in der Rheinlandliga rollt der Ball an diesem Wochenende wieder. (Foto: Pixabay)


Endlich geht es auch in der Rheinlandliga wieder los. Nachdem die Oberliga schon in den dritten Spieltag geht, heißt es nun auch Saisonauftakt in der Rheinlandliga. Allerdings ist es nicht der Pflichtspielauftakt. Den bestritten die Rheinlandliga-Teams aus der aktuell4u-Region in den vergangenen Tagen in der ersten Runde des Rheinlandpokals.

FC Cosmos Koblenz - FSV Salmrohr (Freitag, 12. August, 19:30 Uhr):

Die Premiere steht an. Erstmalig in seiner noch kurzen Vereinshistorie bestreitet der FC Cosmos Koblenz ein Spiel in der Rheinlandliga. Dem Anlass angemessen hat der Ansetzer dem Aufsteiger gleich ein Topspiel beschert. Der Oberligaabsteiger FSV Salmrohr gibt auf dem heimischen Kunstrasenplatz in Weißenthurm seine Visitenkarte ab.

Die Mannschaft von Frank Meeth hat einen großen Umbruch in der Sommerpause hinter sich gebracht. Fünfzehn Spieler verließen die Salmrohrer, zwölf Neue muss Meeth integrieren. Das erste Pflichtspiel konnte siegreich bestritten werden. 7:0 siegte man in Thalfang. Ob allerdings der Sieg gegen einen B-Ligisten ein Gradmesser war darf bezweifelt werden.

Voller Vorfreude auf den Ligastart ist man bei Gastgeber Cosmos Koblenz. Souverän in die Rheinlandliga aufgestiegen hat man sich weiter verstärkt und wird von vielen als der Favorit auf die Meisterschaft angesehen. FCC-Trainer Zoran Levnaic tritt auf die Euphoriebremse.

Wir freuen uns sehr. Dieses erste Spiel in der Rheinlandliga ist ein historisches Spiel, ein historischer Tag für den Verein. Ich sehe uns sicher nicht ganz oben. Salmrohr ist für uns Favorit , ein Traditionsverein der lange Zeit in der Oberliga spielte -Wir sind ein Aufsteiger der versucht, jeden Gegner zu respektieren und in der Rheinlandliga attraktiven und offensiven Fußball zu spielen. Wir möchten eine Fußballkultur zeigen von Woche zu Woche und den Verein Cosmos Koblenz bestmöglich präsentieren. - Zoran Levnaic (Trainer FC Cosmos Koblenz)

Erste Gelegenheit dazu hat man heute Abend in Weißenthurm.

SG Schneifel - TuS Mayen (Samstag, 13. August, 16 Uhr): 

Es gab einiges an Redebedarf im Verlauf der Woche bei den Schwarz-Weißen. Das bittere 0:2 Pokal-Aus beim Bezirksligisten Cochem musste erst einmal verdaut und besprochen werden.

Wir haben das Pokalspiel aufgearbeitet und sind kritisch in die Analyse gegangen. Die Ansatzpunkte liegen auf der Hand und wurden aufgezeigt. - Tobias Uhrmacher (Trainer TuS Mayen)

Klar ist das sich die Mannschaft bei der SG Schneifel in allen Belangen steigern muss, will man nicht mit einer Niederlage die über einhundert Kilometer lange Rückreise antreten.

Wir brauchen eine disziplinierte Leistung und müssen den Matchplan konsequent umsetzen, um bei der SG Schneifel erfolgreich zu sein. Uns erwartet ein schweres Auswärtsspiel bei einer körperlich robusten und eingespielten Mannschaft. - Tobias Uhrmacher (Trainer TuS Mayen)

Die Mannschaft von der belgischen Grenze hat ihren Kader im Sommer in der Breite weiter verstärkt. Inwieweit Uhrmacher die Startelf umstellen wird ließ der 29-jährige Spielertrainer verständlicherweise offen. Wichtig wird es für die Mayener sein, dass man die sich bietenden Chancen konsequenter nutzt.

TSV Emmelshausen - SG 99 Andernach (Samstag, 13. August, 17:30 Uhr):

Schwerer Auftakt für die SG Andernach. Gleich am ersten Spieltag muss die Kossmann-Truppe beim Absteiger Emmelshausen antreten. Die Generalprobe gelang vor Wochenfrist, als man im Pokal gegen den SV Untermosel siegreich blieb und die 2. Runde erreichte. Gegner Emmelshausen stellt allerdings eine weitaus größere Hürde dar.

Leider fehlen uns einige Spieler aus beruflichen und privaten Gründen am Wochenende. Mit Emmelshausen erwartet uns ein guter Gegner, zuletzt noch Oberligist. Dennoch fahren wir selbstbewusst dorthin und wollen punkten. - Kim Kossmann (Trainer SG 99 Andernach)

Für den TSV Emmelshausen ist der Saisonauftakt in der Rheinlandliga auch gleichzeitig das erste Pflichtspiel. Für den Oberliga-Absteiger aus dem Vorderhunsrück steht die 1. Runde im Rheinlandpokal erst am kommenden Dienstag, 16. August, bei der SG Ehrbachtal Ney. Diese beiden Spiele werden zeigen, wie gut der TSV den Abstieg verkraftet hat.

VfB Wissen - FC Germania Metternich (Sonntag, 14. August, 15 Uhr):

Auch die Metternicher Germania hat am Wochenende ein dickes Brett zu bohren, wenn man ins Siegerland zum VfB Wissen fahren muss.

Das ist natürlich ein ganz anderer Gegner als zuletzt im Pokal. Der VfB hat eine gute Mannschaft beisammen. Körperlich stark strahlen sie eine große Präsenz und bleiben dabei in ihrer Ordnung. Mit Armando Graul haben sie sich offensiv nochmal richtig gut verstärkt. - Patrick Kühnreich (Trainer FC Germania Metternich)

Großen Respekt hat Kühnreich vor VfB-Außenverteidiger Julian Wienold.

Hinten sehr gut schaltet er sich immer wieder mit viel Geschwindigkeit ins Angriffsspiel ein. Auf ihn müssen wir aufpassen. - Patrick Kühnreich (Trainer FC Germania Metternich)

Der FCM-Trainer ist aber trotz aller Vorschusslorbeeren für die Hausherren von seiner Mannschaft überzeugt.

Auch wir haben auch eine starke Mannschaft beisammen und werden uns dort nicht verstecken. Unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen bei einer guten Mannschaft punkten. - Patrick Kühnreich (Trainer FC Germania Metternich)

Im letzten Jahr gingen die Metternicher in Wissen 1:5 unter, lagen bereits nach zwanzig Minuten 0:4 zurück. „Das soll und wird uns nicht wieder passieren“, fordert Kühnreich höchste Konzentration seiner Männer von Anpfiff an.

Einen oder gar drei Punkte zu Beginn wären auf jeden Fall nicht schlecht aus Sicht des FC Metternich. „Wir haben einen brutal schwierigen Auftakt“, so Kühnreich.

Nach Wissen treffen wir mit Hochwald, Mendig und Cosmos auf weitere starke Gegner. Aber dann wissen wir gleich wo wir dran sind. - Patrick Kühnreich (Trainer FC Germania Metternich)

SG Eintracht Mendig/Bell - SG Ellscheid (Sonntag, 14. August, 17 Uhr): 

Als letztes Team aus der aktuell4u-Region steigt die SG Eintracht Mendig/Bell in die Meisterschaftsrunde ein. Gegner ist die SG Ellscheid, die nur dank des Aufstiegs des TuS Kirchberg in der Rheinlandliga verblieb. Also ein leichter Gegner zu Beginn? „Nein! Auf gar keinen Fall ist das ein leichter Gegner.“ so die klare Aussage von Mendigs neuem Coach Salvatore Nizza.

Ich mag diese Respektlosigkeit nicht. Ellscheid hat in der Rheinlandliga gemeldet, also werden sie schon das Rüstzeug haben die Klasse halten zu können. Ich kenne Ellscheid als eine taktisch und kämpferisch starke Mannschaft. Von meinen Jungs fordere ich Hingabe und das, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben, auf dem Platz umzusetzen. - Salvatore Nizza (Trainer SG Eintracht Mendig/Bell)

Generell ist Nizza mit seiner Aufgabe und seiner Mannschaft sehr zufrieden.

Es macht immer wieder Spaß mit den Jungs auf dem Trainingsplatz zu stehen. Zu sehen wie sie mitziehen, die tolle Trainingsleistungen auch in dieser Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel. Das gibt mir die Hoffnung auf eine gute Saison. - Salvatore Nizza (Trainer SG Eintracht Mendig/Bell)

Klar, dass man trotz allem Respekt vor dem Gegner den ersten Dreier der Saison anstrebt.

Die weiteren Spiele des 1. Spieltags: 
  • FC Hochwald/Zerf - FSV Trier-Tarforst
  • SG Malberg - FV Morbach
  • SG HWW Niederroßbach - SG Altenkirchen
  • FSG Ehrang - FC Bitburg