Sascha Watzlawik bleibt als Trainer des Oberligisten FV Engers über die laufende Saison hinaus im Amt, was vom Vereinsvorstand einstimmig begrüßt wurde.

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"Super", "sehr gut", Daumen hoch - der Tenor der Kommentare in der Whatsapp-Gruppe des FV-Engers-Vorstandes war einheitlich, als Vereinschef Martin Hahn die Nachricht der Winterpause überbrachte:

Sascha Watzlawik bleibt Trainer des Oberligisten. "Nach einem langen Gespräch hat mir Sascha die Zusage gegeben, auch über die laufende Saison hinaus unser Trainer zu bleiben", schrieb er und bezeichnete die Entscheidung als "wichtiges Signal". "Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Sascha die Idealbesetzung als Trainer haben!", ließ er keinen Zweifel. "Ich habe mir im Winter die Zeit genommen, alles noch einmal Revue passieren zu lassen und habe dann nach einem guten Gespräch mit Martin Hahn gerne verlängert" bestätigte "Watze" und führte aus, dass es ihm darum geht, "den Umbruch komplett zu vollziehen". Kurzfristig sei natürlich primär der Klassenerhalt wichtig, mittel- bis langfristig wolle er den FV Engers aber nach vorne pushen und "eine Mannschaft formen, mit der man auch wieder Titel einfährt".

Der Weg ist dabei klar: Am Wasserturm will man weiter auf talentierte, junge Spieler aus der Region setzen. "Wir sind mittlerweile eine ganz gute Talentschmiede. Die Jungs können sich bei uns weiterentwickeln und dann vielleicht auch irgendwann einen nächsten Step machen", sagte er. Dazu passte, dass die "Jungs vom Wasserturm" als Gegner auch für den Regionalliga-Nachwuchs des 1. FC Köln als Testgegner interessant waren. In dem auf viermal 30 Minuten angelegten Vorbereitungsspiel boten die Domstädte unter anderem Steffen Tigges und weitere Profis auf und siegten am Ende deutlich mit 9:1. "Das Ergebnis klingt hart, aber ich kann damit ganz gut leben", kommentierte Watzlawik, der darauf hinwies, dass es nach 70 Minuten noch 3:1 stand. "Bis dahin haben wir uns ganz gut verkauft, aber hintenraus fehlte dann die Kraft, weiter dagegenzuhalten", sagte der Coach und erklärte, dass der FVE mit 15 Spielern angereist war, während die Kölner 21 Spieler aufboten. Dass die Engerser "körperlich noch nicht weit" waren, begründete er außerdem damit, dass sie erst seit einer Woche wieder im Training sind, während für die Kölner die Rückrunden kurz bevorsteht.