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Fluthilfe aus Katar: Eine Million Euro für Mini-Fußballfelder

Symbolische Scheckübergabe auf dem Vereinsgelände des SV Hönningen im Landkreis Ahrweiler.  Der Botschafter des Staates Katar, Scheich Abdullah Bin Mohammed bin Saud Al-Thani (Mitte), mit (von links) Armin Bertsch (Vorstandsmitglied der FVR-Stiftung und Geschäftsführer des Fußballverbandes Rheinland) und Norbert Weise (Vorstandsmitglied der FVR-Stiftung und Rechtswart des Fußballverbandes Rheinland) sowie Nawaf Mubarak Nasser Al-Nasr (erster Sekretär des Botschafters) und Dr. Lorans Al Hennawi. (Berater des Botschafters). (Foto: FV Rheinland)


Die Fußballvereine im Ahrtal und daran angrenzenden Gebieten wurden von der Flutkatastrophe 2021 hart getroffen. Ganze Plätze wurden vom Wasser weggespült, Vereinsheime vollständig zerstört. Tore, Banden und Zäune gibt es nicht mehr. Insgesamt haben rund 100 Sportvereine in Rheinland-Pfalz Flutschäden gemeldet.

Ganz besonders getroffen sind die fußballbegeisterten Kinder, die ihre Spiel- und Trainingsmöglichkeiten „vor der Haustüre“ verloren haben und nun weite Wege zu Ausweichplätzen auf sich nehmen müssen, weshalb die Gefahr besteht, dass diese dem Fußball verloren gehen.

Deshalb hat die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland (FVR) „Fußball hilft!“ das Sonderprojekt „Kinderfußballfelder“ initiiert und befindet sich derzeit in Gesprächen mit acht möglichen Standorten für solche Kleinspielfelder. Ziel ist, dass möglichst schnell gerade die jungen Aktiven wieder gut und ortsnah trainieren können. Dabei steht nicht in erster Linie die fußballerische Leistung im Fokus, sondern es soll ein Beitrag geleistet werden, das mangels Sportplatz oft noch brachliegende Vereinsleben zu reaktivieren.

Unsere Fußballvereine sind auf Hilfe angewiesen, um auch in Zukunft ihre wichtigen Aufgaben, speziell auch im Jugendbereich, erfüllen zu können. - Walter Desch (Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und FVR-Präsident)

WM 2022-Ausrichter Katar unterstützt den Wiederaufbau der Fußballvereine in den betroffenen Gebieten mit einer Million Euro. Damit können insbesondere auch Kinderfußballfelder gebaut werden.

Für die Zukunft ist auch eine fußballerische Zusammenarbeit zwischen dem Fußballverband Rheinland und dem Fußballverband Qatars mit gemeinsamen Trainingscamps und Turnieren angedacht.

 Ein Kommentar zur Entscheidung der FVR-Stiftung über die Annahme des katarischen Geldes: Geld aus Katar: FVR-Stiftung greift zu, FV Mittelrhein verzichtet