In der Familie sollte man nicht nur zusammenhalten, sondern sich auch gegenseitig vor Krankheiten wie der Grippe schützen. Foto: djd/Sanofi/Getty Images/Zinkevych

Grippeschutz nicht nur aus Eigennutz

Grippeviren sind nicht gerecht: Während sie bei etwa einem Drittel der Infizierten zu gar keinen und bei einem weiteren Drittel nur zu milden Symptomen führen, erwischen sie das letzte Drittel ziemlich heftig. Hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und starke Erschöpfung quälen die Betroffenen, auch Komplikationen wie eine Lungenentzündung oder ein Herzinfarkt können auftreten.

Solche schweren Verläufe kommen besonders häufig bei Risikogruppen vor, zum Beispiel bei älteren Menschen ab 60, chronisch Kranken, Schwangeren und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen. Deshalb wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für diese Gruppen die Grippeschutzimpfung empfohlen, ebenso für alle, die Risikopersonen betreuen oder im gleichen Haushalt leben. Die Krankenkasse übernimmt hier die Kosten.

Auch symptomfrei ist man ansteckend

Aber was ist mit den anderen, den Jüngeren ohne Vorbelastung und Oma im Haus?

Auch für sie kann eine Impfung sinnvoll sein. Denn erstens sind schwere Krankheitsverläufe bei gesunden Jugendlichen und Erwachsenen zwar seltener, aber nicht ausgeschlossen. Zweitens können auch Infizierte ohne oder mit schwachen Symptomen andere anstecken und so die Grippe weiterverbreiten.

Wer zum Beispiel alte Eltern oder Großeltern, ein asthmakrankes Kind oder eine schwangere Kollegin hat, macht also auch für diese das Leben sicherer, indem er sich den Impfschutz holt. Gerade bei Risikopersonen führt die eigene Impfung nicht immer zur gewünschten Immunität, da ihr Abwehrsystem nicht effektiv genug arbeitet. Dann ist es wichtig, dass sie gar nicht erst mit den Grippeviren in Kontakt kommen. Und das lässt sich am ehesten gewährleisten, wenn sie von Geimpften umgeben sind.

Jeder, der sich immunisieren lässt, nützt so nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Lieben und der ganzen Gemeinschaft.

Infektionsmix vermeiden

Ein weiterer Grund, der gerade dieses Jahr für eine Grippeimpfung spricht, ist die Corona-Pandemie. Denn solange es keine Impfung gegen Covid-19 gibt, ist es umso wichtiger, zumindest einen Mix verschiedener gefährlicher Atemwegsinfektionen zu vermeiden.

Wer zusätzlich auf Hygiene achtet und mit Krankheitssymptomen konsequent zu Hause bleibt, hat dann schon viel für ein sichereres Umfeld getan.

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