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Hochwasservorsorgekonzept in Andernach: Bürger sind gefragt

Beim Hochwasserschutz in Andernach ist auch die Meinung der Bürger*innen gefragt. (Foto: Stadt Andernach/Maurer)


Die Stadt Andernach hat mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Experten ein Hochwasservorsorgekonzept erarbeitet, das jetzt vorliegt. Wegen der Corona-Pandemie kann aber keine Abschlussveranstaltung angeboten werden, bei der die Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken, Anregungen, Kritik, Hinweise usw. anbringen können. Daher gibt es hier die Möglichkeit, sich die Konzepte für die verschiedenen Bereiche von Andernach - Kernstadt und Stadtteile – auf der Homepage der Stadt unter www.andernach.de durchzulesen. Anschließend können alle Interessierten ihre Kommentare dazu schriftlich per E-Mail bis Ende des Jahres abgeben. Die E-Mail-Adresse lautet: hochwasserschutz@andernach.de . Alle Eingaben werden gesichtet, beantwortet und fließen in den Abschlussbericht ein.
Schon immer leben die Andernacher mit dem Rhein, mit seinen und Vorteilen, aber auch mit seinen Gefahren. Doch schon viele Jahre sind große Hochwasser ausgeblieben. Moderne Technik, die Pegelstände ziemlich genau vorhersagen kann und eine Hochwasserschutzwand vermitteln ein großes Sicherheitsgefühl. Doch dieses Gefühl ist trügerisch. Die Wetterlagen werden extremer. Hitzeperioden folgen Unwetter mit Startregen und Überschwemmungen. Mit einem örtlichen Hochwasservorsorgekonzept möchte die Stadt gegen das Vergessen der Ereignisse von 1993 und 1995 arbeiten und deutlich machen, dass der Rhein noch sehr viel höher steigen und dass dann die Schutzwand an ihre Grenzen stoßen kann, dass aber Vorbereitung und Vorsorge die verheerenden Folgen eines Extremereignisses abmildern können. Dieses Hochwasservorsorgekonzept hat die Stadt auch gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Das Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz, das Ingenieurbüro für Wasserbau und Wasserwirtschaft „Franke + Knittel und das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge in Kaiserslautern sind mit im Boot.

(Pressemeldung der Stadt Andernach)