Retten, Löschen, Bergen, Schützen – das haben sich die freiwilligen Feuerwehren zur Aufgabe gemacht. Es ist ein zeitintensives Ehrenamt, das umfassendes Fachwissen und vielfältige Handfertigkeiten voraussetzt. Dies zu erlernen, haben sich 30 junge Leute vorgenommen, die nun in ihrer Freizeit die acht Neuwieder Löschzüge verstärken.

Retten, Löschen, Bergen, Schützen – das haben sich die freiwilligen Feuerwehren zur Aufgabe gemacht. Es ist ein zeitintensives Ehrenamt, das umfassendes Fachwissen und vielfältige Handfertigkeiten voraussetzt. Dies zu erlernen, haben sich 30 junge Leute vorgenommen, die nun in ihrer Freizeit die acht Neuwieder Löschzüge verstärken.

„Allen Feuerwehrleuten gebührt unser höchster Respekt für ihren ehrenamtlichen Einsatz“, betont Oberbürgermeister Jan Einig, der die 30 Neuzugänge offiziell verpflichtete und im Feuerwehrdienst willkommen hieß. Während der ein- bis zweijährigen Grundausbildung lernen die Neuen nun von A wie Absturzsicherung bis Z wie Zugführer alles, was ihnen im Ernstfall hilft, Einsätze sicher und erfolgreich zu bewältigen. Dabei fangen nicht alle bei Null an, betont Wehrleiter Kai Jost, denn einige Kameraden seien von anderen Wehren nach Neuwied gewechselt oder haben schon Vorwissen. Einige Anwärterinnen und Anwärter konnten bereits in den vergangenen Monaten verschiedene Ausbildungseinheiten in ihren jeweiligen Löschzügen absolvieren. Andere haben aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung, beispielsweise im Handwerk, einen hilfreichen Wissensvorsprung.

Egal, welchen Hintergrund die Bewerberinnen und Bewerber haben: Wir werden sie fit machen für den Feuerwehrdienst.

- Kai Jost

Dass es dieses Jahr etwa ein Drittel mehr Interessenten gibt, erfreue ihn sehr. „Wenn das Interesse an Feuerwehr und Katastrophenschutz merklich steigt, hat das allerdings erfahrungsgemäß etwas damit zu tun, dass Tragisches geschehen ist“, merkt Jost an. Und auch Oberbürgermeister Jan Einig weiß: „Der Feuerwehrdienst bringt nicht nur schöne Aufgaben mit sich. Teilweise kann die Arbeit belastend oder gar traumatisierend sein. Dass unsere Brand- und Katastrophenschützer dieses Risiko auf sich nehmen, um der Allgemeinheit zu dienen, davor können wir alle den Hut ziehen.“

Bereits bewiesen haben sich im Feuerwehrdienst die vier Kameraden, die Oberbürgermeister Jan Einig am selben Tag im Rahmen ihrer Beförderungen auf neue Aufgaben verpflichten konnte. So ist nun Tobias Nagel Oberbrandmeister und Zugführer des Löschzugs Neuwied, Markus Hünermann übernimmt die Löschzugführung in Heimbach-Weis und ist ebenfalls zum Oberbrandmeister befördert worden. Stellvertretende Löschzugführer und Oberbrandmeister im Löschzug Neuwied sind künftig David Bellgardt und Thorsten Kurkowski. Allen sprach Oberbürgermeister Jan Einig den Dank der Stadt Neuwied aus, dass sie sich bereits seit vielen Jahren so engagiert zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger einbringen.