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Greift Jaqueline Lölling in Peking wieder nach einer Olympischen Medaille?

Jacqueline Lölling und das Objekt der Begierde. (Foto: Pixabay)


Vier Tage nach ihrem 27. Geburtstag, am 10. Februar, greift Jaqueline Lölling aus Brachbach(Kreis Altenkirchen) bei den Olympischen Spielen in Peking nach ihrer zweiten olympischen Medaille. 2018 in Pyeongchang gewann Jaqueline Lölling die Silbermedaille und krönte damit ihre höchst erfolgreiche Karriere.

Jetzt vor Peking lief es lange nicht gut für sie und erst im letzten Augenblick ist sie auf den Olympiazug aufgesprungen. Heftig umstritten sind diese Winterspiele, die am 4. Februar in der chinesischen Hauptstadt beginnen. Inmitten der Pandemie geht es aber nicht nur um Corona und die in China angewandten Testmethoden, es geht um mehr: das Thema Freiheit im Kontext zu den Themen  Berichterstattung und Zugang zu Informationen, Kontrolle in vielen Bereichen überlagert die Vorfreude auf diese Spiele, die ohne Zuschauer stattfinden werden.

Das IOC und sein deutscher Präsident Thomas Bach stehen einmal mehr in der Kritik, weil die Vergabe olympischer Spiele eher politischer Maßgabe entspringt und weniger der Vorgabe, den Sportlerinnen und Sportlern ein Fest des Sportes in einer Umgebung von großartigen Sportanlagen und vor allem einer Atmosphäre größter Liberalität zu bieten. Peking ist einmal mehr ein politisches Zugeständnis. Olympische Wintersportorte wie Innsbruck, Lillehammer oder auch Squaw Valley lassen von einer schönen Vergangenheit träumen.

Aber es gibt Hoffnung: in vier Jahren sind die Winterspiele im italienischen Cortina d´Ampezzo. Da waren die Spiele schon 1956 ein Jubelfest.

Foto: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=87491769